Hummeln können logisch denken

Hartnäckig hält sich in populärer Literatur die Legende, dass eine Hummel nach den Gesetzen der Aerodynamik nicht fliegen könne. Die Geschichte kursierte zunächst als Scherz Anfang der 1930er Jahre unter Studenten des renommierten Aerodynamikers Ludwig Prandtl an der Universität Göttingen, und sie wurde begierig von der Presse aufgenommen.[4] Nach dieser Geschichte soll eines Abends in einer Gaststätte ein Biologe einen Aerodynamiker gefragt haben, warum eine Biene oder Hummel fliegen könne. Die Antwort des Aerodynamikers soll nach einer kurzen Berechnung auf einem Bierdeckel oder einer Serviette in etwa so gelautet haben:

Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 Gramm.Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.

…der Aerodynamiker soll seine Berechnungen vor dem Hintergrund, dass er die Flügel der Hummel fälschlich als steif angenommen hatte, nochmals überdacht haben…
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hummeln

Verbinden von Assoziationen auf der Futtersuche
Aus der Beobachtung ihrer Artgenossen assoziieren die Hummeln, wo die besten Blüten zu finden sind. Bild Focke Strangmann/ APN/ Keystone

Auf der Suche nach nektargefüllten Blüten beobachten Hummeln ihre Artgenossen und schliessen durch Assoziieren darauf, wo die besten Blüten zu finden sind – oder welche Blüten sie besser meiden sollten.

Hummeln können logisch denken. Dies berichten britische Wissenschaftler im Fachblatt «Current Biology… Zum Artikel auf NZZ.ch wechseln