Praktisch unmöglich

Im Bundeshaus wird nicht nur geschafft sondern auch geschuftet. Im vergangenen Sommer mussten wir die Kröte mit Bundesrätin Eveline Widmer schlucken, als Sie uns verkündete: Man sei im Bundesrat zum Entschluss gekommen, dass sich die Schweizer Banken mit dem Geschäft mit Amerikanischen Bankkunden, etwas zu viel Recht  herausgenommen hätten.

Damit haben wir endlich Klarheit, die Schweiz wird militiärisch weiterhin mit den führenden Nationen der Welt mithalten. Wir werden jetzt vielleicht schon im Jahr 2018 mit 22 neuen Gripen unsere Kampffähigkeit beweisen können. In der parlamentarischen Session in der das Geschäft behandelt wurde, sprach Bundesrat Ueli Maurer wie folgt zu den Politikern: Wir brauchen eine neue bessere funktionsfähige Luftwaffe, welche für ihre Einsätze, Feuer schnell transportieren kann.

Und jetzt haben wir auch endlich eine Antwort auf das Asylproblem bekommen, die Asylpolitik ist eine humanitäre Angelegenheit meinte der Bundesrat vor einiger Zeit, anscheinend konnte man sich bisher bei Rückschaffungen von Flüchtlingen hinter den Bestimmungen des Asylwesens verstecken. Bundesrätin Simonetta Sommaruga will per Gesetz verstanden wissen, dass wir um das Asylproblem in den Griff zu bekommen, kein neues Monster (Goliath?)schaffen sollen. Als Bundesrätin muss man sich ja nicht mehr verstecken…

Ist aus unserem Bundesrat jetzt ein guter und praktischer Politiker/in geworden? Oder aber ist es kein Zufall, dass wenn man Politik in extremis praktiziert, z.B. um diese Fehlentwicklungen zu korrigieren, es sich für eine umpolung der Situation nur noch als Glaubensangelegenheit ehrlich anhören wird!

In jedem dieser Fälle ist die jeweilige Natur des Menschen ein schlechtes Beispiel der Schöpfungsgeschichte.