Die Staatsformlehre, Kapitalismus vers. Kommunismus

Kommunismus (vom lateinisch communis ‚gemeinsam‘) bezeichnet politische Lehren und Bewegungen, die zuerst die Gütergemeinschaft zum Ziel haben, im weiteren Sinne die klassenlose Gesellschaft, in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben sein und die Produktion des gesellschaftlichen Lebens rational und gemeinschaftlich geplant und durchgeführt werden soll.

Kapitalismus bezeichnet zum einen eine spezifische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, zum anderen eine Epoche der Wirtschaftsgeschichte. Die zentralen Merkmale sind in Anbetracht des historischen Wandels und der zahlreichen Kapitalismusdefinitionen sowie weltanschaulicher Unterschiede umstritten. Allgemein wird unter Kapitalismus eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verstanden, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht. Als weitere konstitutive Merkmale werden genannt: die Akkumulation, für Marx und andere das „Herzstück des Kapitalismus“ und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen Betrieb“.

Nach der Machtergreifung der Kommunisten im Jahr 1949 wurden die existierenden Gesetze, und somit auch die westliche Rechtsreformation wieder außer Kraft gesetzt. In den Gerichten wurde von Offizieren der Roten Armee nach Vorgaben der Kommunistischen Partei geurteilt. Die aktuelle politische Leitlinie wurde mittels politischer Kampagnen vorgegeben.

Zur Zeit der Kulturrevolution wurde dann das geschriebene Rechtssystem zugunsten einer revolutionären Umgestaltung vollständig aufgehoben.

Mit dem Beginn der Chinesischen Reformära 1978 wurde mit Nachdruck am Aufbau eines Rechtswesens für die Volksrepublik China gearbeitet. Als Ziel wurde nach außen die Herrschaft des Rechts verkündet. So stellte das Kommunique des 3. Plenums des 11. Zentralkomitees der KPC im Jahr 1978 fest: „Wir benötigen ein umfassendes und vollständiges Gesetzeswerk von allerhöchster Autorität, welches strikt, zuverlässig und ohne Ausnahmen angewendet wird.“

Es war jetzt klar, dass an einen wirtschaftlichen Aufbau in China nicht zu denken war, solange die lokalen Funktionäre und die lokalen Behörden mangels Gesetzen nach eigener Willkür entscheiden konnten. Das erste Strafgesetzbuch war noch recht vage und unbestimmt, jedoch bedeuteten das 1979 erlassene Strafgesetzbuch und das gleichzeitig erlassene Strafprozessgesetz einen ersten Schritt weg von der totalen Beliebigkeit der Strafgewalt des kommunistischen Staates.

ParalleleKvK Kopie
Kapitalismus versus Kommunsimus

So ist ein Sozialdemokrat von heute… Der eher linke Politiker glaubt es allen Recht machen zu müssen. Also wird ein Durchschnitts- Mensch konstruiert der das kann bzw können muss! Dadurch kann die persönliche Reaktion des Menschen als zweitrangige Interessen für politische Kurse angesehen werden!

Sobald das Ego der Menschen aber wieder befriedigt sein will, wird sich das hier geschaffene Verhältnis einer „künstlichen“ Intelligenz, wie ein Schock über den Gedanken des Teilens legen, und alle Ideologie wird spontan vergessen.

Man kann das als geeignetern Antrieb für Politiker aufführen, eine eigentliche Sinneswandlung der Menschen durch diesen neuen Durchschnitts- Menschen ist aber zu bezweifeln. Es kann nur über Sozialeinrichtungen einen Sozialstaat geben, wenn also das Gemeinwohl über das Wohl der Einzelnen gestellt wird.

Aber dann gilt trotzdem dass wir Menschen diesen Apparat am Laufen halten und wenn man das konsuquent gerechnet hat, geht alles darauf hinaus, dass man bis zum bitteren Ende arbeitet, damit man die Unkosten decken kann, die einem der Wohlfahrtsstaat uns aufträgt, damit „reich sein“ Alle glücklich macht!

Quelle: http://de.wikipedia.org

6 Kommentare

  1. Hallo!
    Die Gesamtthematik interessiert mich, finde aber die Subjekt-Sprünge verwirrend.
    „Nach der Machtergreifung der Kommunisten im Jahr 1949“ Meinen Sie in der PRC? (Sie schreiben im Folgenden anscheinend von China) Die wenigen unzusammenhängenden Fragmente über die Kulturrevolution sind ohne Syllogismus, wo liegt da eine Aussage oder Erkenntnis?
    „…der totalen Beliebigkeit der Strafgewalt des kommunistischen Staates….“ Dann kommt eine Graphik (Was ist deren Aussage?) Sofort danach: „So ist ein Sozialdemokrat von heute…“???

    „Es kann nur über Sozialeinrichtungen einen Sozialstaat geben“ Das ist leicht verständlich. Nur: Wozu brauchen wir einen „Sozialstaat“. Könnten Sie bitte Ihren Standpunkt besser erläutern?

    Grüße

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    • Hallo alphachamber,
      dieser Blogeintrag ist in erster Linie als Vergleich der beiden Philosphien in zeitlicher Abhängigkeit zueinander gedacht. Mir erschien aber bei meiner Studie auch wichtig, die Auseinandersetzung der Bewegungen mit dem gegnüber zu zeigen und dass wir heute in unserem Politsystem eine Mischmasse praktizieren!
      Meine Aufzeichnung ist nur sehr grob gehalten weil ich keine langen Blogeinträge machen will. Es ist aber trotzdem mehr als ein Ansatz. Es zeigt dass der kapitalismus dem Reformzwang unterliegt und der Kommunsimus einem jeweils unter Kraft eingesetzten Revolutionszwang. Beides dient der Machterhaltung, zum Beispiel – Chinas Übergang von Kaiserreich zum Kommunsimus mit der jeweiligen Umsetzung der politischen Aufgabe/ Führung. Mao muss sich vom Revolutionsführer zum Regenten überführen, dass ist ihm ideologisch mit der Weiterführung der Revolutionbewegung zum Kommunismus gelungen. Es entspricht der Logik, dass die Revolutionsbewegung zur Ruhe kommt und dass durch die menschlichen Begrenzungen eingesetzt werden kann. das hat wiederum Einfluss auf die andere Strömung. Die Gedankensprünge sind nicht gewollt, sie fallen mir aber durch diese starke Ausseinandersetzung mit dem Thema nicht auf. Auch weil ich ja im Hinterkopf diese Mischmasse der Philospohien sehe.

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  2. Hallo! Danke für Ihre nette Antwort. Leider erkennt man immer noch keinen „roten Faden“ oder einen Syllogismus. 1. ist der Kapitalismus eine Wirtschaftsform und keine Staatsform wie der Kommunismus und lässt sich somit nicht direkt vergleichen. 2. Wurde der Kapitalismus nicht „reformiert“ (worunter man generell Verbesserungen versteht), sondern höchstens manipuliert, verstümmelt und sozialisiert bis zur Unkenntlichkeit. Der Kommunismus (jedenfalls nach Marx) definiert sich durch unendliche Revolutionen, wie ein Hai der stirbt, wenn er aufhört zu schwimmen. Das ist ganz im Gegensatz zum Kapitalismus.
    Ihre Theorien über China und Mao sind auch (bitte um Entschuldigung) massiv löchrig und SIe vermischen Grundsätzliches mit speziellem. Das würde jetzt zu lange werden.
    Sie haben gute Ansätze und machen sich ernsthafte Gedanken; bin überzeugt, Ihr nächstes Stück wird viel besser.
    Alles Gute

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  3. Danke für die Unterstützung. Aber ich will hier noch kurz festhalten, dass ich andere Ansätze sehe, und was hier als eine Definition angesehen werden sollte, eine Ansichtssache bleiben darf.
    Ausserdem möchte ich die Beiträge auch nicht nachträglich abänderen! Ich kann ja nur von der Aufmerksamkeit von anderen Personen und den entsprechende Kommentaren profitieren. Und wir können ja die letzen Unstimmigkeiten im Blog auch gemeinsam per Diskussion erklären.
    Ich verlasse mich auch nicht immer auf die Inhalte der Wikipedia oder der Bücher und Zeitschriften die ich für die Inhalte und Beiträge heranziehe. Ich versuche mich weiterzubilden und wenn man das als Leser für sich auch aus dem Blog mitnehmen kann, habe ich mein Ziel erreicht.
    Liebe Grüsse

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  4. „Ich kann ja nur von der Aufmerksamkeit von anderen Personen und den entsprechende Kommentaren profitieren.“ Das ist eine wunderbare Haltung, deswegen blogge ich auch. Übrigens, was Politik betrifft, halte ich mich an zeitgenössische Werke. (ungfähr vor 1950/60) Da gab es noch keine politische Korrektheit. Sie finden wesentlicher sachlichere, „ehrlichere“ Abhandlungen und müssen sich nicht auf die politische Einstellung von „Historikern“ verlassen (z.B. wie Noam Chomsky). Für die Wirtschaftstheorien, finden Sie nichts Besseres als: „Geschichte der Volkswirtschaftlichen Theorien“, Alfred Kruse, 1953, antiquarisch für ein paar Euros.
    Alles Gute

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