Staatsformlehre, die Amtssprache

Druckversion oder gesprochene Sprache…
Mich würde echt wundernehmen wann die schweizer Behörde wieder von ihrem Egotrip herunterkommt und anfangt sich Gedanken darüber zu machen, dass man sich mit politisch korrektem Verhalten, wieder eine normalere Beziehung mit der Bevölkerung führt.

„Mich würde echt wundernehmen wann die schweizer Behörde wieder von ihrem Egotrip herunterkommt und anfangt sich Gedanken darüber zu machen, dass man sich mit politisch korrektem Verhalten, wieder eine normalere Beziehung mit der Bevölkerung führt.“
Die momentane Behördensprache entwickelt von selber, soweit mir insgesammt bekannt, Begrifflichkeiten für ihre Sache:

http://www.admin.ch/ Webseite des Bundes, Internetseite des Bundesstaat Schweiz

oder Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, Elektrizität von Stadtwerk Zürich

Steueramt des Kantons Aargau, Steueramt des Kanton Aargau

oder Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Verwaltungsgerichte des Kanton Zürich

Beispiel aus der Biologie: Das Tagfalter- Monitoring Deutschland auf einen Blick – Das ist korrektes Deutsch!

Ich Erinnere an die Diskussionen über die Verwendung von Deutsch im schweizer Kindergarten. Ich sehe hier einen Zusammenhang. Die Behörden merken schon, dass man hier noch nicht Wasserdicht ist, aber das eigentliche Problem haben sie nicht erkannt. Ist es also eine Gefühlssache ob man als Schulungs resp. zu Erziehungszwecken die Print- oder die gesprochene Sprache einsetzt?
Für die Aufsicht über den Kindergarten schon, aber die Kinder lernen ja gerade erst das Zusammenspiel des sozialen Kontakts und können sich ihrer Natur entsprechend, nicht verstellen, also sprechen sie miteinander in der gewohnten Ausdrucksform!

Der Druck ist entscheidend, wie aus diesem Beispiel hervorgeht. Ein Druck der aber auch einem Erwachsenen bei seiner Kommunikation immernoch mittönt. Warum sollte der Staat darauf ein Monopol beanspruchen können, wenn er schon nicht sicherstellen kann das die Neue Deutsche Rechtschreibung in diesem geschaffen Umfeld auch fortgeführt werden kann. Es wären diese Aufsichtspersonen, die nur mit einer gemeinsamen Kommunikation eine Lösung entwickeln können. Die Beziehungen der schweizer Lehrer zur Verwaltungeinsrichtung Bildung sind hier aber durch die fehlende Einsicht der Parteien abgebrochen. Unsere Amtsprache sollte wirklich wieder ihre Aussagekraft zurückerhalten und sich durch die gesprochene Sprache und nur diese Weisheit, bereichern!