Codename: NukeTv

Dem Atom ist es eigentlich Wurst…
Etwa eine Sekunde nach dem Urknall kamen die ständigen Umwandlungen zwischen den Elementarteilchen zur Ruhe, übrig blieben Elektronen, Protonen und Neutronen. In den darauf folgenden drei Minuten verbanden sich in der primordialen Nukleosynthese die vorhandenen Neutronen mit Protonen zu den einfachsten Kernen: Deuterium, Helium, in geringerem Umfang auch Lithium und möglicherweise in noch kleineren Mengen Beryllium und Bor. Die übrigen Protonen (86%) blieben erhalten. Die ersten neutralen Atome mit dauerhaft gebundenen Elektronen wurden erst 380.000 Jahre nach dem Urknall in der Rekombinationsphase gebildet, als das Universum durch Expansion so weit abgekühlt war, dass die Atome nicht sogleich wieder ionisiert wurden.

Periodensystem
Periodensystem, die Ordnung der Elemente und Nuklide mit Hilfe eines graphischen Hilfsmittel anschaulich gemacht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Atom

Longplay Singularität…

Es gibt keine schwarzen Löcher

Die Vorstellung eines „Ereignishorizonts“, ab dem nichts und niemand mehr den Schwerkraftgiganten entkommen kann, lässt sich Stephen Hawking zufolge nicht mit der Quantentheorie vereinen. von Zeeya Merali

Die meisten Physiker würden vermutlich als Spinner abgetan, wenn sie in einer Publikation tollkühn behaupten: „Es gibt keine Schwarze Löcher“ – zumindest nicht in der Form, wie wir sie uns für gewöhnlich vorstellen. Stammt so ein Entwurf für eine Neudefinition der Schwerkraftgiganten allerdings von Stephen Hawking, sieht die Sache schon anders aus, und man sollte einen Blick darauf werfen. In einem online veröffentlichten Aufsatz spricht sich der Physiker von der University of Cambridge in Großbritannien und einer der Schöpfer der modernen Theorie für Schwarze Löcher gegen die Vorstellung eines Ereignishorizonts aus. Hinter dieser unsichtbaren Grenze um jedes Schwarze Loch sollte nicht einmal Licht entweichen können.

Hawking schlägt stattdessen einen deutlich harmloseren „scheinbaren Horizont“ vor, der Materie und Energie nur vorübergehend gefangen hält, bevor er sie – wenn auch in entstellter Form – schließlich wieder freigibt.

„In der klassischen Theorie gibt es kein Entrinnen aus einem Schwarzen Loch“, sagte Hawking gegenüber der Zeitschrift Nature. Gemäß der Quantentheorie jedoch „können Energie und Informationen einem Schwarzen Loch entkommen“. Wollte man diesen Vorgang vollständig beschreiben, räumt der Physiker ein, bräuchte man eine Theorie, welche die Gravitationskraft erfolgreich mit den anderen drei Grundkräften vereinigt. Seit fast einem Jahrhundert suchen Physiker nun schon nach einer solchen Theorie, bisher erfolglos. „Der richtige Ansatz“, so Hawking, „bleibt ein Geheimnis.“

Am 22. Januar veröffentlichte Hawking seine Studie mit dem skurrilen Titel “ für Schwarze Löcher“ auf dem Preprint- Server arXiv – eine Begutachtung durch andere Wissenschaftler steht noch aus. Die Arbeit basiert auf einem Vortrag, den der Physiker im August 2013 via Skype auf einer Konferenz am Kavli Institute for Theoretical Physics in Santa Barbara gehalten hatte.

Quelle: http://www.spektrum.de/alias/singularitaet/es-gibt-keine-schwarzen-loecher/1222059

Was wiess die Wikipedia?

Helium
Ein Heliumatom. Der Atomkern (rosa) ist in eine vergleichsweise große Wolke der Elektronen (grau) eingebettet, die nicht maßstäblich zum Kern dargestellt ist. Oben Vergrösserung 1fm

 Atome (von griechisch ἄτομος, átomos, „das Unteilbare“) sind die elektrisch neutralen Bausteine, aus denen alle bekannten Arten der festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffe bestehen. Diese Stoffe verdanken den Atomen und ihren Wechselwirkungen ihre Materialeigenschaften. Jedes Atom gehört zu einem der 118 bekannten chemischen Elemente, von denen auf der Erde etwa 90 natürlich vorkommen. Während sich die Atome jedes einzelnen Elements nahezu exakt gleichen, unterscheiden sich die Atome verschiedener Elemente durch ihre Masse und Größe, vor allem aber durch ihre Möglichkeiten, sich durch chemische Reaktionen mit anderen Atomen zu verbinden und dadurch andere Stoffe zu bilden. Die Massen der Atome liegen in der Größenordnung 10−26 kg und ihre Durchmesser bei einigen 10−10 m.

Weil sie so klein sind, können einzelne Atome weder mit bloßem Auge noch mit dem Lichtmikroskop, sondern erst seit wenigen Jahrzehnten mit dem Feldionenmikroskop oder dem Rastertunnelmikroskop, seit wenigen Jahren auch mit dem Elektronenmikroskop direkt beobachtet werden. Ob es sie wirklich gibt, war daher noch Anfang des 20. Jahrhunderts umstritten. Als wichtiger Schritt gilt die Erkenntnis von Albert Einstein 1905, dass die unablässige Brownsche Bewegung, die im Mikroskop an kleinen Körnchen direkt sichtbar ist, durch die zufälligen Stöße der Atome oder Moleküle der Umgebung erklärt werden kann, wobei diese selber aufgrund ihrer Kleinheit unsichtbar bleiben.

Atome selber sind nicht – wie zum Zeitpunkt der Namensgebung angenommen – unteilbar, sondern besitzen einen wohlbestimmten inneren Aufbau aus noch kleineren Teilchen. Die Atomphysik, die den Aufbau der Atome und die Vorgänge in ihrem Innern und bei ihren Wechselwirkungen untereinander erforscht, hat entscheidend zur Entwicklung der modernen Physik, insbesondere der Quantenmechanik, beigetragen. Atome bestehen aus einem Atomkern, der etwa 105-fach kleiner als das ganze Atom ist, aber über 99,9 % der Atommasse enthält, und einer entsprechend leichten Elektronenhülle. Der Atomkern ist positiv geladen und bindet die negativ geladenen Elektronen der Hülle durch elektrostatische Anziehung. Der Kern enthält positiv geladene Protonen, deren Anzahl die chemische Ordnungszahl des betreffenden Elements angibt, sowie eine Anzahl der etwa gleich schweren, aber elektrisch neutralen Neutronen. In seiner Grundform hat das Atom in der Hülle genau soviele Elektronen wie Protonen im Kern und ist daher elektrisch neutral. Sind zusätzliche Elektronen vorhanden oder fehlen welche, ist das Atom geladen und wird genauer als Ion bezeichnet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Atom