Die teuerste Goldmedaille aller Zeiten?

Der Erfolg kommt nicht von allein, er fühlt sich gut an und er ist ein für Alle gut sichtbares Zeichen für die herausragende Qualität eines Sportlers oder einer Mannschaft. Unsere Leistungsgesellschaft ist für viele undurchsichtig, und viele können sich und ihr Umfeld nur schwer einschätzen, es ist ja auch nicht ihre Aufgabe. Die Arbeit muss gemacht werden sonst geht auch die grösste Unternehmung nicht weiter, es kommt auf jedem an. Persönliche Leistungen sind eine dieser Grundvoraussetzungen dazu, wenn ich denn Sinn der Sache hier berechtigterweise Anfange zu hinterfragen, kann ich es am Ende falls es mir zusteht, auch bestenfalls – nur für einen Moment wie ein Sieg gefühlt, geniessen.

Also jahrelanges Training für gerade mal einen kurzen glücklichen Moment des Erfolgs, des Sieges über, ja über was denn – des Sieges über die Gesellschaft! Doch in diesem Augenblick steht nur einer ganz Oben und feiert einen einmaligen Sieg über die Konkurrenz. Ist der Sport das höchste Karriereziel für einen zivilisierten Menschen? was hat man da für Ziele für die Gesellschaft definiert.

Die Sportindustrie bietet heute der Gesellschaft die beliebteste Unterhaltungsform überhaupt, Wettkämpfe werden weltweit von Millionen Zuschauern mitverfolgt. Am beliebtesten sind die Veranstaltungen wo man im Vorfeld von wahrscheinlich neue entstehenden Bestmarken der Sportler und Athleten berichtet.

Ich will hier aber über ein solches negatives Gold- Beispiel aufklären – Was kann man den Sportförderern für Grenzen setzen damit das nationale Interesse an sportlichen Erfolgen, namentlich Ausbildungsbeitragswesen nicht zur sportlichen Amokfahrt für eine Gesellschaft wird?

Die Ausbildung zum Sportler!

Ausbildung umfasst die Vermittlung von Vermögen, Kenntnissen und Wissen an einen Menschen beliebigen Alters durch eine ausbildende Stelle, bspw. eine staatliche Schule, eine Universität oder ein privates Unternehmen. Im Regelfall steht am Ende einer institutionellen Ausbildung eine Abschlussprüfung des Absolventen, der nach erfolgreicher Teilnahme ein Dokument erhält, das den positiven Abschluss der Ausbildung bescheinigt und seine erworbene Befähigung nachweist.

Besonders in der Schweiz gilt: «Über Geld spricht man nicht, man hat es.» Wir fühlen uns nicht wohl, wenn wir über unseren Lohn reden müssen. Vor allem, wer viel verdient, befürchtet Neid. Gerade im Sport, selbst zu Zeiten des Professionalismus, zeigt sich diese schweizerische Diskretion. Während in den nordamerikanischen Profiligen die Löhne selbstbewusst offengelegt werden, wird hierzulande höchstens verschämt getuschelt.
http://www.blick.ch/sport/nur-lara-gut-in-den-top-50-id79227.html

Finanzausweis für eine Sportkarriere

(Referenzzahlen 2006)

  1. Kindergarten 13705.- CHF davon Ausbildungkosten 7460.- CHF
  2. Primschule und Oberstufe insgesammt 113645.- CH  aufgeteilt auf 9 Jahre à 12625.- CHF
  3. Mittelschule insgesammt ca. 70000.- aufgeteilt auf 4 Jahre à 17500.- CHF

Beiträge Verband an den Spitzensporter (Berufsausbildung): 250000 pro Jahr insgesammt in einer Sportlerkarriere mit 13 .Jahren im Weltcup 3.250 Mio. CHF (Annahme auf Basis von Erfahrungswerten).

Verletzungen im Berufssport…

In der Schweiz liegen die Schätzungen für die jährlichen Kosten durch Kreuzbandrupturen bei 200 bis 250 Millionen Franken. Von dieser Summe entfallen 40 Prozent auf Heilkosten, 47 Prozent auf Tagegelder, 2 Prozent auf Kapitalleistungen, wie beispielsweise Integritätsentschädigungen (ein sozialversicherungsrechtliches Schmerzensgeld), und 12 Prozent auf Invalidenrenten (Kapitalwerte). Pro Kreuzbandriss sind dies fast 21 000 Franken, mit einem durchschnittlichen Heilkostenanteil von 8350 Franken.

Von den bei uns erfassten 6350 Verletzungen werden 73 Prozent durch „Sport und Spiel“ verursacht. Über 70 % der Risse des vorderen Kreuzbandes entstehen ohne Fremdeinwirkung bei der Landung nach einem Sprung, beim Abbremsen oder beim plötzlichen Richtungswechsel! Der Anteil der alpine Skifahrer ist (10 %). In der Schweiz liegen daher die  jährlichen Kosten durch den Spitzensport bei bis zu 200 Millionen Franken.

Behandlungskosten pro Athletin pro Verletzung (Kreuzbandriss) ca. 25000.- CHF. Bei der Annahme von durchschnittlich zwei Verletzungen pro Karriere daher 50000.- CHF.

Spaceattack.org Schätzung: Ich vermute die Heilungs- und Behandlungskosten belaufen sich für unsere aktiven Spitzensportler auf bis 1 Mio. CHF pro Person und Karriere. Und das trifft zur Zeit auf die zirka 10000 aktiven profesionellen Athleten zu!

Erwerbsausfall: Vermutlich in der Neuzeit insgesammt Lohn 214.500.- CHF aus Erwerbsausfallversicherung, Annahme 15% Ausfall bei Versichertem Jahreslohn von 110000.- CHF.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ausbildung
http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzbandriss

Sotchi 2014 Goldmedialle
A day in the life of the Sochi 2014 Olympic medals

Quelle: http://www.olympic.org/sochi-2014-winter-olympics

Im Regelfall steht am Ende einer institutionellen Ausbildung eine Abschlussprüfung des Absolventen, der nach erfolgreicher Teilnahme ein Diplom (Auszeichnung) erhält!

Welche Leidenschaft der Menschen auch dem Sport entgegenbringt, die Leistungen von Spitzensportlern sind nicht über alle Zweifel erhaben. Spitzensport als Lebensinhalt ringt nicht nur dem Sportler viel Hingabe ab, auch die Menschen in deren Umfeld  opfern viel Zeit und Arbeit!
Dass die sportlichen und die politischen Erfolge miteinander in Zusammenhang gebracht werden, ist eine sehr schwierige Vorgehensweise! Die Hersteller von Sportwaren als auch Unternehmungen die Dienstleistungen und Veranstaltungen rund um den Sport einbringen resp. aufbringen, sind bis zu den wichtigsten  Unternehmungen der Welt aufgestiegen.

Die Fans zahlen für die Teilnahme am Sport, jedesmal ein bisschen mit ihrer Leidenschaft- einen Preis den man ja auch für die Leistungsgesellschaft entgegenbringt! Der Support eines Sportlers ist in genauerer Betrachtung auch der Support für eine Sportartikelfirma.

Dieser Traum vom Star sein – ein Held für die Zuschauer und Fans und für die Unternehmungen, in eine solche prominente Persönlichkeit zu steigen und die Geslleschaft praktisch im Alleingang zu entwickeln, wäre mit einem gottähnlichem Wesen zu vergleichen, wie es die Herrscher vor früherer Zeit waren. Erstaunt mich eine solche primitive Vorstellung von Selbstwewusstsein? eher nicht! Die Landdesgrenzen stellen künstliche Grenzen dar, die Menschen sind getrieben durch die eigene Souveränität zu beinahe unmenschlicher Leistung fähig. Ein Spitzensportler zu sein kann daher eine seelische Befreiung darstellen und ist zugleich die geeigneteste Form für eine gesellschaftliche Reflektion.

Zurück zu den Normalsterblichen…

7 Darf die Versicherung Geldleistungen wegen Selbstverschuldens kürzen?
Ja, wenn der Verletzte am Unfall eine Mitschuld trägt. Etwa wenn er sich bewusst in grosse Gefahr begibt, eine Risikosportart betreibt oder sich gar strafbar macht.

8 Welches sind Risikosportarten?
Einige Beispiele: Auto- und Töffrennen, Boxen, Bungee-Jumping, Tiefseetauchen, Extremklettern usw.

9 Wann gilt Bergsteigen als riskant?
Sportarten wie Klettern oder Canyoning gelten nicht durchwegs als gefährlich. Jeder Fall ist für sich zu beurteilen. Massgebend für eine Leistungskürzung beim Bergsteigen ist zum Beispiel der Schwierigkeitsgrad der Tour.
http://sportagentur-cottbus.de/10-fragen-zu-sportunfaellen/

Was weiss die Wikipdia?

Die 1300 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die Olympischen Spiele und die Paralympics werden von der Moskauer Juwelierfabrik „Adamas“ hergestellt. Dafür wurden 3 Kilogramm Gold, 2 Tonnen Silber und 700 Kilogramm Bronze benötigt. Eine Goldmedaille besteht aus reinem Silber, die mit mindestens 6 Gramm Gold überzogen ist. Die Medaillen haben einen Durchmesser von 10 cm und besitzen eine halbkreisförmige Aussparung, in die ein Polykarbonat-Einsatz eingefügt wird, was erstmals bei Medaillen für Olympische Spiele erfolgt. Für die 25 Herstellungsschritte werden insgesamt acht Arbeitsstunden je Medaille aufgewendet. Insbesondere der Arbeitsschritt des Einsetzens ist sehr kompliziert. Alle verwendeten Metalle wurden auf dem Gebiet Russlands gefördert, und die Medaillen wurden nur von russischen Spezialisten hergestellt. Jene Goldmedaillen, die am 15. Februar vergeben werden, enthalten ein Fragment des Meteors von Tscheljabinsk, der ein Jahr zuvor in den Tschebarkulsee fiel.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Winterspiele_2014

Referenzen:
http://www.swiss-ski.ch/fileadmin/media/swissski/Documents_General/JABE_2008_09_de.pdf
http://data.fis-ski.com/dynamic/athlete-biography.html?sector=AL&listid=&competitorid=20518
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/04/blank/data/01/06_01.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzbandriss

http://www.thalwil.ch/dl.php/de/20070423163518/geschaeftsbericht__2006.pdf
Download PDF: http://www.rr.zh.ch/dam/regierungsrat/rat/pdf/gschberichte/2007/gb2007/bildungsdirektion.pdf.spooler.download.1287730057815.pdf/bildungsdirektion.pdf