Zur einer Arbeit genötigt

Arbeiten wir eine Schuld auf oder ab!? Wer heute versucht selbstständig zu sein und eine eigene kleine Welt für sich zu haben, der braucht dazu erst eine Arbeit! Nun vielleicht hat man eine Idee die den Menschen hilft, dann versucht man also mit dieser Idee Geld zu verdienen und hat vermutlich auch Spass daran.

Wer sich in einem Arbeitsleben wiederfindet, wo sich dann eine Weiterentwicklung nur als Fabriktätigkeit herausstellt oder man diese Zeit in Gehilfenschaft verbringt, dann sind es 1/3 seiner Zeit, in die bestenfalls ausgesuchtes Mittelmass hinzeigt, man aber von Anderen als zwanghaft produktive Person wahrgenommen wird!

Begründet wird das als die für uns gültige staatsdienliche Aufgabe, und die mindestens genau so wichtig ist wie eine andere viel besser bezahlte Aufgabe. Und aber eine dieser anderen Aufgaben zu haben, heisst noch nicht, dass man aus der Misere ausgebrochen ist. Vielleicht Finanziell schon, aber als Mensch, hat man sein Problem einfach an den schwächeren weitergegeben. Nun zum Glück ist diese Arbeitskette nicht immer wirklich die beste Möglichkeit um das gesellschaftliche Probleme oder die enstprechenden Lösungen zu abzuleisten.
Wer sich das genauer anschaut wird auch schon gemerkt haben, dass man die Schwächsten irgendwann in der eigenen Familie finden wird, also die eigenen Kinder, oder die Grosseltern, welche mit ihrem Leben nicht mehr zurechtkommmen, z.B. Kinder die sich wünschen, dass man sie als Erwachsene behandelt oder die Grosseltern, welche sich wieder wie Kinder benehmen.

Besser, ): sry: Warum soll ich mir also ohne eigene Ziele haben zu dürfen die Mühe geben in einer Gesellschaft zu dienen, oder mich als zivilsierter Erwachsener benehmen, wenn ich sehe dass man mir eigentlich gar keine solche Funktion zugedacht hat. Also ich über ein Einkommen definiert werde welches mir durch meine Arbeit zusteht und meine finanziellen Probleme am Ende die grössten Probleme sind. Probleme welche andere nicht selber Lösen wollten, die aber mehr Geld hatten und also eigentlich das Problem mir weiteregeben haben oder sozusagen an die Schwächeren verkaufen konnten.
Oder warum sollte jemand sonst eine sozialen Staus haben, einen solchen erabeitet haben und mit Sozialleistungen die Probleme die ein anderer Teil der Gesellschaft dadurch haben könnte. Und im Gedanken Bestätigung finden – dass er sich diesen Problemen per Einzsahlungschein erledigt hätte.
Wenn die finanziell benachteiligten mit den finanziell bevorzugten Tätigkeiten auch etwas mit der tatsächlichen gesellschaftlichen Relevanz zu tun hätten, dann gäbe es für die unterschiedliche Arbeit, für Sauberkeit Sorgen oder Geschäftsberichte Lesen und Schreiben, keine Löhne die einerseits das Existenzminimum bedeuten und andereseits ein Milliongehalt darstellen soll, dann gäbe es hier wohl nicht einen exkommunizierten schlechtesten Status für eine ebenso wichtige Aufgabe als Putzfrau die im eigentlichen Sinne auch für die bessere Gesundheit der Menschen Verantwortung zu übernehmen hat!

Der Geschäftsmann macht mehr Dreck als die Putzfrau wegschaffen kann und doch geniesst er einen guten gesellschaftlichen Status, das ist für viele so einfach nicht nachvollziehbar – richtig unehrlich!
Warum mutet man Putzfrauen ein Leben zu, in welchen sie schlussendlich von ihren Arbeiten nicht Leben können wird und gibt andererseits den Geschäftsführern immer mehr Verantwortung, obwohl sie offensichtlich diese Arbeit nicht besser machen!?

Wenn die grossen Probleme kommen, dann hocken wir Alle wieder im gleichen Boot!

Wer sich selber als zwanghaft produktiver Mensch sieht, dem kann wohl auch eine Ansage spanisch vorkommen wie: „Streik- die Arbeitnehmer organsiert in ihren Gewerkschaften wollen weniger Arbeiten, die Arbeit sei eine zu grosse Belastung um die an sie gestellten Anforderungen noch erfüllen zu Können.“ Und doch wissen wir, dass man sich darauf eingelassen hat, in unserer Berufsvorsorge die letzten 20 Jahre nicht mehr arbeiten zu gehen und diesen finanziellen Bedarf über eine vorher zu leistende Mehrbelastung abführt. Nun wir sind ja für einander da, werden die so gestimmten Mitmenschen sagen, und man habe ja schon einen grosses Opfer daran gegeben. Doch wenn der produktive Mensch als Antwort nicht mehr als – „komisch?“ einzubringen hat, warum soll es für Alle dann doch so kommen? Wer dieses System unterstütz kann also doch nicht auf eine „heilige“ Demokratie hoffen, das widerlegt sich in Gedanken für Gleicheit und der Sozialkompetenz! Das ist höchstens eine goldige Kuh, welche mit uns Menschen spielt und sich die von den menschlichen Randgruppen ernährt!