Unsere Demokratie ist unlogisch

Eine Demokratie hat im wesentlichen den einen Vorteil, die betreffenden Individuen können durch eine Wahl die Regeln ihrer Gesellschaft selbst bestimmen und durch die Wahlen hat jeder die Möglichkeit die besten Personen für die Regierung auszusuchen.

Eine demokratische Wahl könnte dann aber auch einen sehr naiven Charakter erhalten, was ja auch dem technischen Niveau einer Auswahl von entweder  Peer Steinbrück oder Angela Merkel entsprechen muss. Angela Merkel wurde 2013 deutlich Wiedergewählt weil sie die beste deutsche Politikerin ist…

Noramlerweise Verhalten sich die Wähler aber so:
Der mikrosoziologische Ansatz im Anschluss an Paul F. Lazarsfeld und dessen Kollegen erklärt Wahlverhalten mit den parteipolitischen Normen, mit denen eine Person in ihrer (Primär-)Umgebung in Berührung kommen. Personen, die regelmäßig mit Menschen kommuniziert, die eine bestimmte Partei bevorzugen, sollten nach dieser Vorstellung ebenfalls für diese Partei stimmen.

Der makrosoziologische Ansatz im Anschluss an Seymour Martin Lipset und Stein Rokkan führt Wahlverhalten auf die Positionierung von Personen in gesellschaftlichen Konfliktlinien zurück. Für die deutsche Bundesrepublik prägend sind vor allem die sozioökonomische und die religiös- konfessionelle Konfliktlinie. Demnach sollten beispielsweise Arbeiter für linke, sozialdemokratische Parteien stimmen, christlich- religiöse Bürger sollten demnach für christdemokratische Parteien stimmen.

Der sozialpsychologische Ansatz geht auf eine Forschergruppe um Angus Campbell an der University of Michigan in Ann Arbor zurück. In seiner einfachsten Form führt der Ansatz Wahlverhalten zurück auf Kandidatenorientierungen, Streitfragenorientierungen sowie die Parteiidentifikation. Die Parteiidentifikation wird als langfristig stabil betrachtet und dient daher als stabilisierender Faktor, der vor allem konstantes Wahlverhalten erklären kann. Kandidaten- und Issueorientierungen sind hingegen kurzfristig variabel und können daher gut Veränderungen im Wahlverhalten erklären.

Der ökonomische Ansatz geht zurück auf die Arbeiten von Anthony Downs, der mikroökonomische Konzepte auf die Analyse politischer Prozesse anwandte. legt seiner Analyse einige kognitive und motivationale Annahmen und geht u.a. davon aus, dass Bürger mit der Wahlentscheidung ihren Nutzen zu maximieren suchen. In einem einfachen Zweiparteiensystem entscheiden sie sich daher für diejenige Partei, deren Wahlsieg und deren Regierungspolitik ihnen den größten Nutzen spendet.
Diese Idee entfaltet Downs weiter, indem er u.a. sie auf Mehrparteiensysteme anwendet und Probleme der Ungewissheit einführt. Eine wichtige Erkenntnis seiner Analyse besteht im sog. Wahlparadoxon. Es besteht darin, dass an Wahlen regelmäßig erhebliche Teile der Wahlberechtigten teilnehmen, obwohl die Wahlbeteiligung aus der mikroökonomischen Sicht jedes einzelnen irrational ist.

Zur Erklärung von Wahlverhalten werden diese verschiedene Ansätze und Theorien verwendet.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wahlforschung

Die beiden nachfolgenden Wahlforschungsergebnisse stehen noch in keinem Lehrmittel:

Wahlen sind unlogisch
EU- Parlament

oder

Geh Wählen!!
Merkel gewinnt!