Künstliche Intelligenz

…um festzustellen, ob eine Maschine ein dem Menschen gleichwertiges Denkvermögen hat.
Zum ersten Mal habe eine Maschine den „Turing-Test“ bestanden, heißt es jubelnd in einer Pressemitteilung. „Eugene Goostman“ ist der Name des Programms, das ausreichend Juroren täuschen konnte, in Wirklichkeit ein Mensch zu sein. Schaut man genauer hin, sollte man die Sensationsmeldung doch etwas zurückhaltender aufnehmen. Weiterlesen…

Im Zuge dieses Tests führt ein menschlicher Fragesteller über eine Tastatur und einen Bildschirm ohne Sicht- und Hörkontakt mit zwei ihm unbekannten Gesprächspartnern eine Unterhaltung. Der eine Gesprächspartner ist ein Mensch, der andere eine Maschine. Beide versuchen, den Fragesteller davon zu überzeugen, dass sie denkende Menschen sind. Wenn der Fragesteller nach der intensiven Befragung nicht klar sagen kann, welcher von beiden die Maschine ist, hat die Maschine den Turing- Test bestanden, und es wird der Maschine ein dem Menschen ebenbürtiges Denkvermögen unterstellt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Turing_Test

Dass nun der Chatterbot „Eugene Goostman“ ihn erstmalig bestanden haben soll, wird diese Diskussion nur noch weiter befeuern (ist künstliche Intelligenz menschlicher Traum oder Alptraum?).
Denn Eugene Goostman ist nicht etwa eine künstliche Intelligenz. Es ist ein Programm, das einigermaßen erfolgreich so tun kann, als sei es ein Mensch. Aber auch das ist nur ein Teil der Wahrheit: Eugene Goostman tut so, als es ein 13-jähriger Junge aus der Ukraine, dessen Muttersprache nicht Englisch ist. Auf diese Weise haben die Macher die Randbedingungen des Tests soweit ausgedehnt, dass laut dieser Pressemitteilung 33 Prozent der Juroren darauf hereinfielen.

Quelle: http://neuerdings.com/2014/06/09/eugene-goostman