Bunga Bunga!

Bunga Bunga wurde 2010 als Bezeichnung für Sex- Partys des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi verbreitet…

Silvio Berlusconi (* 29. September 1936 in Mailand) ist ein italienischer Politiker und Unternehmer. Er war viermal Ministerpräsident Italiens (1994–1995, 2001–2005, 2005–2006 und 2008–2011) sowie übergangsweise Außen-, Wirtschafts- und Gesundheitsminister. Von 1994 bis 2013 war Berlusconi Mitglied der italienischen Abgeordnetenkammer. Von März bis November 2013 gehörte er dem Senat an.

Berlusconi gibt sich gerne als Alternative zur alten Politikerklasse, als Unternehmer im Dienste der Politik. Er verpackt seine Politik in einfache und markante Slogans, mit denen er sich direkt an das italienische Volk wendet (z. B.: „ein Arbeiter als Ministerpräsident“, oder: „eine Million Arbeitsplätze“). Berühmt ist sein „Vertrag mit den Italienern“, den er im Fernsehen vor den Parlamentswahlen 2001 unterzeichnet hat.

Berlusconi erklärt, das Prinzip seiner Politik sei es, die Führungsmethoden eines großen Unternehmens in der Regierung eines Landes anwenden zu wollen. Die Verfassungsreform, mit der er in seiner zweiten Legislaturperiode die Macht des Ministerpräsidenten ausgeweitet hat, bezeichnet er als Stärkung des „Vorstandsvorsitzenden des Betriebs Italien“.

Berlusconi ist bekannt dafür, politische Kontakte durch freundschaftliche Beziehungen zu anderen Staatsmännern zu knüpfen. Als „Freunde“ Berlusconis gelten der ehemalige amerikanische Präsident George W. Bush, der ehemalige britische Premier Tony Blair, der russische Präsident Wladimir Putin und – bis zu dessen Tod im Jahre 2011 – der langjährige libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi. Letzteren ehrte Berlusconi im Frühjahr 2010 mit einem Handkuss.

Eine weitere Eigenheit Berlusconis ist es, sich selten einer direkten Konfrontation im Fernsehen zu stellen. Nach einem Fernseh- Duell mit Romano Prodi vor den Wahlen 1996 lehnte er es neun Jahre lang ab, an Fernsehdiskussionen teilzunehmen, bis er schließlich am 5. April 2005 nach den von seiner Koalition verlorenen Regionalwahlen überraschend in einer Sendung von RAI Tre (dem dritten italienischen Programm) erschien, um mit Massimo D’Alema und Francesco Rutelli zu diskutieren.
Unter Bezugnahme auf seine rechtliche Behandlung in Strafprozessen wegen Korruptionsvorwürfen erklärte Berlusconi im Jahr 2003: „Es ist richtig, dass alle vor dem Gesetz gleich sind, aber ich bin gleicher, weil mich die Mehrheit des Volks gewählt hat.“
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Berlusconi

Ukraine: Parlament schafft umstrittenen Gesetze zur Einschränkung der Freiheitsrechte wieder ab - Karikatur Schwarwel
Ukriane- Freiheitsrechte, by Schwarwel, on January 31, 2014, Quelle: http://www.toonpool.com

Schweizer Parlament: Nationalrat zerzaust Geldwäscherei- Reglen!

Der Nationalrat will die Geldwäscherei- Regeln nicht den aktuellen internationalen Standards anpassen. Er hat die Vorlage des Bundesrates in zentralen Punkten aufgeweicht. Damit nimmt er in Kauf, dass die Schweiz auf einer schwarzen Liste landet.

Zuletzt hatte der Nationalrat auch über eine Ausdehnung des Begriffs politisch exponierter Personen (PEP) zu entscheiden. Bei solchen Personen müssen Banken erhöhte Sorgfaltspflichten wahrnehmen. Neu sollen auch Personen in der Schweiz in führenden Funktionen dazu zählen.

Der Nationalrat ist einverstanden, hat aber eine Ausnahme im eigenen Interesse geschaffen: Mitglieder von National- und Ständerat sollen nicht als PEP gelten. Dies beschloss der Rat mit 103 zu 84 Stimmen bei 3 Enthaltungen.

Quelle: http://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/nationalrat-zerzaust-geldwaescherei-regeln-128099772

Was also in Italien für Personen mit besonderem Ego Gültigkeit hat und von gemässigten Europäern bisher zu einem rauheren Klima des heissen Südens zugeschrieben werden konnteaber für das Silvio Berlusconi manchmal als Mafiosi gilt, das ist jetzt endgültig auch bei uns in der Schweiz angekommen. Für die Staatshoheit gilt ein anderer Massstab als für uns Bürger!

Weil Silvio Berlusconi als Einzelner eine ganze Nation im Griff hatte und durch seine Self- Made Milliardär Biografie, ihm vielleicht eine unglaubliche Ausnahme gelungen war, drängt sich hier der Verdacht auf, dass die Schweizer Parlamentarier sich durch eine kleine und intime direkte Demokratische Wahl einfach einmal zugeführt haben, was sich im Schutz dieser Gruppe einfach sehr, sehr cool anfühlte….

Der Ausdruck „Bunga- Bunga“ bedeutet in diesem Zusammenhang nur ein Nonsenswort. Nachgewiesen ist seine Verwendung als lautliche Imitation „primitiver“ (afrikanischer) Sprache (Pseudoentlehnung) seit spätestens 1910. Das Wort taucht schon im 20. Jahrhundert als Umschreibung für Sexualhandlungen in Witzen auf.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bunga_bunga