Wieder ein Indiz gegen die Staatswirtschaft

Wenn der Kapitalismus einmal in Fahrt gekommen ist, kann in anscheinend Nichts mehr stoppen. Die menschliche Gier die der Kapitalimus eigetlich als Grundpfand seines damit endlichen Handlungsspielraums erkennen sollte, zumindest verstehe ich die Demokratie so – wird in der aktuellen Gesellschaftstheorie bewusst nicht mehr mit seinen Teilnehmern in Abstimmung gebracht.
Hier wo sich aktuelle Finanzwissenschaft hinter mathematische Grenzen abtaucht bzw. systemrelevante Funktionen für den Kapitalismus keine Gültigkeit mehr haben, haben die richtigen Kapitalisten auch nach dem wirtschaftlichen Misserfolg einer ganzen Bevölkerungen, unter den Rechtmässigkeiten des Kapitalismus – so sehen es zumindest unsere Gesetzgeber, nochmal ihren Gewinn aus dieser Katastrophe ziehen können!

Pfeift denn da niemand ab?

von Daniel Stern – Es war ein mehr oder weniger faires Spiel gegen die Schweiz, und kurz vor Schluss, am Ende der Verlängerung, gewann Argentinien durch einen schönen Schuss von Ángel Di MarÍa nicht unverdient. So ist Fussball. Doch im politischen Leben gelten andere Regeln. Da ist für Argentinien die Verlängerung nie zu Ende. Das Land muss in der Auseinandersetzung um seine Schulden immer weiterrennen und bekommt nie die Chance, endlich abzuschliessen. Weiterlesen…
Quelle: http://www.woz.ch/1427/argentiniens-schulden/pfeift-denn-da-niemand-ab

Wenn nur eine eher kleine Schweizer Zeitung einen extremen Politskandal in unsere Gesellschaft kommunizieren will, und Politiker dazu schweigen, dann ist es ein Indiz für die volle Absicht, dass dieses politisches System uns Bürger/innen nicht mehr in eine tatsächliche finanzpolitische Entscheidung miteinbeziehen wird und sich niemand in Zukunft darüber wundern sollte ! Die Menschen sollen nicht verstehen wie Kapitalismus funktioniert – dass nur die eigene Gier den Kapitalismus bremsen kann, also entsprechend dieses Feuer auch mit Feuer bekämpft werden soll!

Die Indizien sind überall!

Unsere Demokratie hat uns alle zum Sklaven des Kapitalismus gemacht. Wir haben diese Instrumente so geschickt in unsere Gesellschaft eingefädelt, dass man Arbeitsmodelle, Vorsorgeeinrichtungen und ganze Wirtschaftssektoren wie das Gesundheitswesen, als Motor der Demokratie sehen muss. Doch eigentlich sind es die Kinder der Kapitalisten, die so von uns Allen Anpassungen abverlangen das uns von eigenständigen Individuen zu gesellschaftspolitischen Leistungsgruppen macht. Wir sind keine Leistungsträger, wir alle werden wenn sich die Reserven und Resourcen von Mensch und Natur erschöpfen für den Kapitalismus zahlen. Wir können dann nicht mehr wählen, wie uns die Politiker jetzt noch weisszumachen versuchen, der Kapitalismus hat uns zu einer einzigen kritischen Gesellschaftsmasse werden lassen!

Nun dass man sich nicht an die natürlichen Grenzen halten wird, darauf zeigt nicht nur die Immobilienskrise und diese Argentinische Beispiel, auch die Anmassung dass der Kapitalismus sich über die Staaten erhebt und die Politiker glauben ihre Verwaltung für Wirtschaftsspionage ausrüsten zu müssen um im Spiel zu bleiben oder die generelle Missachtung der Natur des Mensch um für die Durchsetzung eines politisch motivierten Arbeitsrechts und hier auf die eigentlichen Menschenrechte eines ausgesuchten Wirtschaftsraum zu ziehen, ist nicht richtig.

Die Menschenrechte sind heute leider von finanziellen Geschäften abhängig… Amerika hat überhaupt keine Kultur oder entsprechende Erfahrungsschätze die sie an die zwangsdemokratisierten Länder wie den Irak oder Lybien weitergeben können. Wenn es ihnen um den Grundsatz der Selbstbestimmung gehen würde, dann hätten sie in einem Land wo man nur schwer neue Arbeitsplätze generieren kann, eine Umwandlung dieses erfolgreichen amerikanischen Wirtschaftsmodels in Betracht gezogen und anstatt den Demokratisierungsprozess dann schlussendlich aufzugeben, auf die Ersatzhandlung ausgeweitet und den Menschen wenn schon nicht eine Arbeit doch zumindest einen Flecken Land für die allfällig mögliche Selbstversorgung zugesprochen. Doch es war nie die Philosophie der Besatzer, das Land zu stabilisieren, es ging der Weltmacht doch wie wir heute wissen nur um das irakische Öl!

Wo man Krieg als demokratisches Interesse einsetzte um das demokratische Öl und kapitalistischen Fortschritt zu holen, wird Kapitalismus resp. die so erzielten Gewinne uns als richtig erscheinen.  Dass für diese Gewinne Wahlrecht und Selbstbestimmung missbraucht wurde, wird folglich als der Nachteil des Kapitalismus genannt werden müssen. Auch wir modernen Menschen können scheinbar nur aus Fehlern lernen, und die Entscheidungen welche den Irakern diese zugefügten Zustände brachten, können nicht mehr zurückgenommen werden! Ein so belagertes Land wie der Irak gar kann nicht funktionieren, wir werden gezwungen dann die Folgen in unserem eigenen Wirtschaftssystem  auszubaden – und die Iraker sollen die entsprechende Erfahrungen selber machen und aus ihren Fehlern lernen. Das von uns geschaffene System hat uns an dieser Stelle seine natürliche Grenze aufgezeigt. Wer Demokratie mit Kapitalismus gleichsetzt macht aus freien Bürgern, Menschen zweiter Klasse – Flüchtlinge und Terroristen!!