Verpackungshinweise…

Das Mindesthaltbarkeitsdatum für Lebensmittel ist in Deutschland seit Inkrafttreten der LMKV vom 22. Dezember 1981 vorgeschrieben, in Österreich entsprechend in LMKV (BGBl. II Nr. 165/2008) § 4 über die Kennzeichnung verpackter Waren.

Bereits am 5. Dezember 1963 forderte die Abgeordnete Hella Hanzlik (SPÖ) im Nationalrat Österreichs klare Kennzeichnung: „In Schweden gibt es seit 1946 ein halbstaatliches Institut für Konservierungsforschung und seit 1953 ein Büro der Tiefgefrierindustrie. Österreich verbraucht (vermutlich: 1962) jährlich pro Kopf erst 0,8 kg Tiefkühlobst, Schweden und Grossbritannien bereits 8 kg, die USA 23,5 kg. Die Konsumenten fordern …, dass leicht verderbliche Lebensmittel eindeutig gekennzeichnet werden. Irgendein verschlüsseltes Frischhaltedatum und verschwommene Kennzeichnungen wie zum Beispiel „Zum alsbaldigen Verbrauch bestimmt“ müssen jetzt eindeutigen Deklarationen Platz machen.“

In einem Supermarkt können bis zu 40000 Artikel im Angebot enthalten sein
Supermarkt in Portland, Oregon, USA

Große Supermärkte – auch Vollsortimenter genannt – können bis zu 40.000 Waren im Angebot haben.

Heute steht auf vielen Verpackungen von Lebensmitteln ein Hinweis zur Lagerung: „Dieses Produkt vor Wärme schützen“ – damit ist nicht gemeint dass man die Ware in einen Kühlschrank aufbewahren muss.
Die Frage die sich mir folglich daraus als Konsumenten stellt: Ist das mit der Lagerung inklusive Klimawandel gerechnet oder ist ein Temperaturanstieg von 2 – 3 Grad Celsius nicht mit eingerechnet? Wieviel zusätzliche Energie kostet es für solche veränderten Lagerbedingungen, um die davon betroffenen Lebensmitteln wieder im richtigen Teparaturbereich zu verstauen?
Ich sehe vorallem im Sommer für Lebensmittel wie Speiseöle, Zutaten zum Backen aber auch frische Früchte und frisches Gemüse von einer unvorhergesehenen möglicherweise dadurch stark verschlechterten Haltbarkeit betroffen. Ein Lebensmittel kann ich schon beim Namen nennen: Beispielsweise sind heute Karotten wenn man sie nicht zusätzlich schützt, z.B. im Kühlschrank verstaut, schon nach drei vier Tagen am Verfallen.

Notiz: Wenn man sich Porzellan in Schaufenstern ansieht, findet man seit einigen Jahren dreieckiges bzw. viereckiges Geschirr. Auch hier gehe ich davon aus, dass die angebotene extravaganz eines solchen Services, dann einen zusätzlichen Energieverbrauch produzieren. Wird man sich für ein solches Inventar entscheiden, so verbraucht dieses Geschirr im Vergleich mit einem runden Service mehr Platz im Küchenschrank und beim Reinigen in einer Abwaschmaschine können die eckigen Teller, neben zusätzlichem Platzverbrauch auch zum schlechteren Spülergebnis reichen!

Aus der Küche…

Gemüseauslage
Gemüse im Supermarkt Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gemüse

Lebensmittel sind Substanzen, die konsumiert werden, um den menschlichen Körper zu ernähren. Der Begriff Lebensmittel (früher im Süddeutschen auch: Viktualien) umfasst als Oberbegriff sowohl das Trinkwasser als auch die Nahrungsmittel. Trinkwasser besteht aus Wasser und darin gelösten Mineralstoffen. Im Unterschied zu Trinkwasser bestehen Nahrungsmittel im Wesentlichen aus den Makronährstoffen – dies sind die Kohlenhydrate, die Lipide (Fette) und die Proteine – und führen daher dem Menschen chemisch gebundene Energie zu. Zusätzlich sind Mikronährstoffe als Mengen- und Spurenelemente wesentliche Bestandteile von Nahrungsmitteln. Lebensmittel werden vom Menschen zum Zwecke der Ernährung oder des Genusses über den Mund, gegebenenfalls nach weiterer Zubereitung, aufgenommen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensmittel

Lustige Verpackungshinweise:

Ein Haarfärbemittelhersteller mahnt:
«Produkt nicht zum Verzieren von Speiseeis verwenden!»

Hinweis auf einer Flasche Mineralwasser von Sainsburys:
«Für Vegetarier geeignet.»

Quelle: http://www.deecee.de/funny-stuff/lustige-texte/lustige-warnhinweise.html

Was wiess die Wikipedia?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist ein vorgeschriebenes Kennzeichnungselement, das laut harmonisiertem EU-Recht bzw. schweizerischem Recht auf Fertigpackungen anzugeben ist. Das MHD gibt an, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Da es sich um ein Mindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfalldatum handelt, ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrbar. Weiterlesen…

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mindesthaltbarkeitsdatum