Weinrauch- Ambiente

Prädestination (lateinisch praedestinatio) bedeutet Vorherbestimmung und ist ein theologisches Konzept, dem zufolge Gott von Anfang an das Schicksal der Menschen vorherbestimmt hat. Insbesondere geht es dabei um eine Erwählung einzelner Seelen zum ewigen Leben oder zu ewiger Verdammnis.

Unter Hinweis auf den „universalen Heilswillen Gottes“ (2 Petr 3,9 EU; 1 Tim 2,4 EU; Tit 2,11 EU; Mt 28,19 EU) wird die Prädestinationslehre von vielen grundsätzlich abgelehnt.

Aktueller Ausgangspunkt einer antiken Überwachung ist Vater Augustinus:

Botschaft: Aufspüren des Willens in einer Person.

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Mittelteil des Triptychons des brennenden Dornbuschs von Nicolas Froment

Die von Kirchenvaters Augustinus verfassten Schriften sind im Wesentlichen De gratia et libero arbitrio und De correptione et gratia und um das Jahr 427 entstanden.

Dieser menschliche Wille schließt besonders auch die Triebe und Affekte ein, die ein Mensch in seinem Geist dem göttlichen Gesetz angleichen soll. Für die Widersacher Augustinus gegeben, verfügt der Mensch über eine Lernfähigkeit durch das von Gott gesandte Gesetz. Für Augustinus dagegen ist der Mensch immer dem Sündenfall und der daraus erwachsene Erbsünde verfangen und unfähig, ohne einen Gott das Gute zu wollen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Prädestination

Ambivalenz behandelt ein „Sowohl/ als auch“ von Einstellungen und Bereitstellungen. Der Begriff „Hassliebe“ ist ein Beispiel für eine solche untrennbare Verknüpfung gegensätzlicher Wertungen. Auch wenn es sich bei dem Begriff der „Hassliebe“ rein rhetorisch um ein Oxymoron handelt, so sind in der Physiologie antagonistische Funktionen durchaus geläufig. Bei der Ambivalenz handelt es sich um entsprechende psychologische Funktionen.

Dass jedes Ding seine zwei Seiten haben kann, ist mit Ambivalenz nicht gemeint…
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ambivalenz

Was weiss die Wikipedia?

Ambivalenz kann laut Bleuler eingeteilt werden in ein Nebeneinander von widersprüchlichen

  1. Gefühlen – „affektive Ambivalenz“
  2. Wünschen – „voluntäre Ambivalenz“ oder Ambitendenz
  3. Beurteilungen – „intellektuelle Ambivalenz“

Die Begriffe „Ambitendenz“ und „Ambiguität“ werden manchmal gleichbedeutend mit Ambivalenz verwendet.

In der Folge wurde der Begriff durch Freud in die Psychoanalyse übernommen…

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ambivalenz