Adblocker…

weiter auf dem Vormarsch: Werbe- Industrie verliert 2016 mehr als 40 Milliarden Dollar

Eine neue Studie zeigt, dass die AdBlock- Nutzung weiterhin stark ansteigt. Werbeindustrie und Publishern sollen so jährlich Milliarden entgehen.

PageFair hat gemeinsam mit Adobe den dritten jährlichen Bericht zur AdBlock- Nutzung vorgestellt. Aus Sicht von Publishern und Werbetreibenden ergibt sich daraus ein düsteres Bild: Im Juni 2015 sollen 198 Millionen Menschen regelmäßig einen Werbeblocker eingesetzt haben – das entspricht einer Steigerung von 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Europa stieg der Anteil um immerhin noch 33 Prozent auf jetzt 77 Millionen aktive monatliche AdBlock- Nutzer. In Deutschland setzen mittlerweile fast 25 Prozent der Web- Nutzer einen Werbeblocker ein.

  • Derzeit setzen 1,6 Prozent der Smartphone- und Tablet- Nutzer einen Werbeblocker ein.
  • Zumal Safari ab iOS 9 erstmals Werbeblocker unterstützen wird
  • Im Rahmen ihrer AdBlock- Studie befragten die Macher auch 400 US- Amerikaner, warum sei einen Werbeblocker einsetzen. Die Hälfte der Befragten gab an, sich damit vor ungewolltem Tracking durch die Werbeindustrie schützen zu wollen

Quelle: http://t3n.de/news/adblock-werbeblocker-schaden-630104

Klar einen eigenen Rechner und die geeignete Software aufzusetzen ist nicht jedermans Sache, doch es ist – wie man langsam gemerkt haben sollte, ja auch kein Spielzeug. Würden noch mehr Benutzer auf Linux- PC’s umsteigen, dann waren für die Marketing- Dienstleister umso grössere Hürden zu bewältigen und nebenbei gesagt, die grössten Anbieter in diesem Bereich sind alt bekannte wie zum Beispiel IBM. Linux Software wie beispielsweise Ubuntu, kann man sehr einfach auf praktisch jedem Rechner installieren und im Notfall laufen trotzdem auch Windows- Programme darauf.

Wer sich früher noch darauf verlassen konnte, dass man die Geräte Ein- und Ausschalten kann, oder die zusätzliche Werbung nach eigenem freien Willen wegzappen kann, der sollte verstehen, dass er mit einem gekauften Windows- PC eigentlich nur Nutzungsrechte daran erworben hat, also im Besitz von Software- Lizenzen aber nicht im Besitz der Software selber ist. Das garantiert den Herstellern, dass sie gegebenenfalls durch Warnung gekennzeichnet, Fingerabdrücke und Tracking vom Rechner abnehmen bzw. sich ein Bild über den Einsatz und das Verhalten der Geräte und Benutzer machen!
Davon ausgehend das Werbeeinblendungen nicht dazu beigetragen haben, dass ich dadurch persönlich auch mehr Geld ausgeben kann, als ich verdient habe, stört es mich sehr, dass sich auch Drittanbieter so Zugang zu meinen Daten verschaffen.

Durch die richtige Auswahl von Software und einigen Verhaltensregeln, erhalte ich aber meine Privatsphäre zurück. Und durch eine einseitige Lizenzregelung, ist es nun auch keine Entscheidung des Herstellers mehr, welche andere Software ich als Erweiterung des Rechners benutze – rechtlich sind ein Privater- und Öffentlicher Raum nicht mehr voneinander getrennt.

Die Frage ob ich allenfalls Vorteile hätte wenn ich schon mit dem vorhandenen Vertrauen an den Hersteller in die nächsten Runde gehe, wäge ich kurz ab:
Sich spontan und neugierig an einen PC zu setzen, ohne die sorgfältig geschulten Erkenntnisse einen PC bedienen oder ohne eine schon genügend spezialisierte Verfahrensweise sollte zumindest in der Freizeit eine normale Herangehensweise sein – obschon ich Zugang zur fortschrittlichsten Plattform der Menschheit erhalte.

Oder ist eine moderne Gesellschaft also nur durch Kaufkraft oder durch Treu und Glauben an die Wissenschaft erhältlich?  Menschen und Maschinen einander gleichgestellt und in Absonderung davon, die Fähigkeit zur Vernetzung, ohne Bewusstsein ob die Systeme überhaupt noch laufen – wer kennt das nicht, wenn die schon vorhandene und neu gekaufte Produktes ihre Arbeit nicht zusammen auf dem Rechner aufnehmen wollen?!

Das Mass aller Dinge muss also heissen, dass die Nullen und Einsen ohne Fehler ihre Aufgabe auf dem Computer verrichten können. unsere Erwartungen erfüllen und die Installation in sich konsistent ist, also eine neue Qualität vorhanden ist.
Dafür empfehle ich, dass entgegen der Eigenwerbung von den Herstellern, zuerst jedes der Geräte selbst, die nötigen Routinen und Funktionen  beherrscht, bevor dann durch die Vernetzung von Geräten, Routinen und benötigten Funktionszuwachs geschaffen und Leistungszuwachs für den vollen Einsatz hergestellt werden.
Die Systementwickler haben hier andere Richtlinien befolgt und auch schon mit dem ersten DSL- Modem diesen Grundsatz gebrochen, und nämlich die ersten Firewalls nicht als Komponente für PC’s eingesetzt, sondern als zusätzliches Verkaufsargument, in die Rechner- Peripherie eingebaut und damit ein erstes kleines Stück Kontrolle für den Benutzer abgebaut.

So funktionieren und rechnen sich auch die neuen Bestände, die sich hier bei uns aus der US- Medienplattform ansiedeln, wo durch lokale Telekommunikationsdienstleister, vermutlich mit Teilhabe an illegal gesammelten Daten für diese Betreiber, die sich durch solche Lizenzverträge mit Spotify und Netflix Marketing- technisch ausrüsten  – vielleicht, weil sonst Googles Suchmaschinen mit Adwords alles abgreifft und wo vermutlich auch weltweit nur noch die amerikanischen Produkte kostengünstig platzieren werden könnte.
Damit könnten dann die nordamerikanischen Unternehmungen wahrscheinlich auch ausserhalb der US- Technologie Konzerne die internationalen Märkte stärker konkurrenzieren, solche globalen Rahmenbedingungen werden ja mit TPP und TTIP schon ernsthaft – und ausserhalb der Öffentlichkeit, diskutiert.

So bis 2005/ 06 war das wirklich auch der normale Fall für Werbung bei Googles Suchmaschine gewesen… Unsere Dienstleister hier mussten also auf diese Werbe- Plattform aufspringen und haben anscheinend aber einen Absprung aus solchen Geschäftspraktiken wieder verpasst!

Big Data ist Hokus- Pokus für die oberste Büroetage! Einfach gesagt: Ausser für Werbemedien hat das Internet keine neue Freiheit gebracht und nur das Werbebusiness selber, hat diese Entwicklung als kundenfreundlich und für Benutzer geeignet  eingestuft, was aber die Trägerschaft unserer eigenen Industrie bisher nicht als Problem erkannt haben…
Nur mit einer gezielten Verfahrensweise vielleicht im Moment gar nur durch Linux, kann man sich wieder vom Konsumenten zum Benutzer wandeln – so wie es vor dem Computer einmal war!

Landkarte USA (orange) und EU (grün).
TTIP- Wirtschaftsraum und Verhandlungspartner

Und lieber schlechte Werbung als gar keine

Das Transatlantische Freihandelsabkommen, offiziell Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (englisch Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP, früher Trans-Atlantic Free Trade Agreement, TAFTA), ist ein aktuell verhandeltes Freihandels- und Investitionsschutzabkommen in Form eines völkerrechtlichen Vertrags zwischen der Europäischen Union und den USA. Die genauen Vertragsbedingungen werden seit Juli 2013 ausgehandelt, dieser Prozess wird vielfach als intransparent kritisiert.

Als Vorläufer gilt das Multilaterale Investitionsabkommen, das bereits in den 1990er Jahren auf erhebliche Widerstände von Aktivisten und NGOs stieß und schließlich am Widerstand Frankreichs scheiterte. Als aktueller Testfall für TTIP gilt das Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA), das schon 2014 ausverhandelte kanadisch-europäische Abkommen, das – in Europa in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet – ebenso wie TTIP/ TAFTA umstritten ist. Beide Abkommen werden auch mit dem internationalen Anti-  Trade Agreement (ACTA) in Zusammenhang gebracht, das 2012 an Bürgerprotesten aus EU- Ländern und den USA gescheitert war.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Transatlantisches_Freihandelsabkommen