Relevanz gesucht, Pertinenz gefunden

Die Zentralisierung des Kapitals und das Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate!

„Die Konkurrenz überhaupt, dieser wesentliche Lokomotor der bürgerlichen Ökonomie, etabliert nicht ihre Gesetze, sondern ist deren Exekutor. Illimited competition [unbeschränkte Konkurrenz] ist darum nicht die Voraussetzung für die Wahrheit der ökonomischen Gesetze, sondern die Folge – die Erscheinungsform, worin sich ihre Notwendigkeit realisiert. … Die Konkurrenz erklärt daher nicht diese Gesetze; sondern sie lässt sie sehn, produziert sie aber nicht.“

Karl Marx: MEW 42, Grundrisse, S. 457

Karl Marx, † 14. März 1883 war ein deutscher Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker
Unterschrift Karl Marx

Unter dem Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate (Marx: Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate) versteht man ein zentrales marxistisches Theorem, das Karl Marx im 3. Band seines Hauptwerks Das Kapital entwickelt hat. Es sagt aus, dass in der kapitalistischen Wirtschaft gesetzmäßig, also aufgrund von Eigenschaften der kapitalistischen Wirtschaft selbst, eine Tendenz zur Verringerung der Profitrate im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt bestehe.

Von diesem Gesetz zu unterscheiden sind Vorstellungen, dass aufgrund äußerer Umstände die Profitrate tendenziell sinkt, etwa weil Bodenschätze immer knapper werden oder weil die Kapitalproduktivität „natürlicherweise“ abnimmt, etwa gemäß einer neoklassischen Produktionsfunktion. Nach Marx ist es die Logik des Kapitals selbst, die zu dem Gesetz führt und das sich nicht trotz, sondern wegen des technischen Fortschritts ergibt. Weiterlesen…

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_des_tendenziellen_Falls_der_Profitrate

Basel III bezeichnet neue Vorschriften des eingesetzten Basler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zur Kapitalisierung von Banken. Grund der Reform waren Schwächen der bisherigen Bankenregulierung, die durch die Finanzkrise ab 2007 offengelegt wurden.

Erhöhung der Qualität, Konsistenz und Transparenz der Eigenkapitalbasis

Die Finanzkrise zeigte, dass das globale Bankensystem ungenügend qualitativ hochwertiges Eigenkapital besaß. Basel III wurde auf das sogenannte Kernkapital („Common Equity“) fokussiert. Es besteht bei Aktiengesellschaften in erster Linie aus dem eingezahlten Gesellschaftskapital und den Gewinnrücklagen.

Folgende Maßnahmen werden zur Stärkung des Eigenkapitals ergriffen:

  • Innovatives Hybridkapital mit Rückzahlungsanreizen, welches unter Basel II bis zu 15 % ausmachen kann, wird nicht mehr als Tier-1 Kapital akzeptiert werden.
  • Tier-2 Kapital wird harmonisiert werden, das heißt, nationale Definitionen sollen einem internationalen Standard weichen.
  • Tier-3 Kapital wird komplett abgeschafft werden.
(Tier: Klassifizierung der Eigenmittel eines Kreditinstituts: Kernkapital, Ergänzungskapital, bzw. Drittrangmittel).

Insgesamt sollen zukünftig vor allem solche Eigenkapitalinstrumente vorgehalten werden, die am laufenden Verlust partizipieren. Eigenkapitalinstrumente, die lediglich im Liquidationsfall verfügbar sind (zum Beispiel Nachrangdarlehen) werden an Bedeutung verlieren. Dadurch soll das Fortführungsprinzip („Going-Concern-Prinzip“) in den Vordergrund rücken.

Von einigen Ökonomen wurde darüber kritisch diskutiert, inwiefern die Konzentration auf Liquiditäts- und Eigenkapitalvorschriften effektiv helfe. Der beim IWF tätige Ökonom Zamil etwa sieht Basel III zwar als eine Verbesserung, elementarer sei aber eine solide Auswahl der Vermögenswerte und der Bewertungsstandards und dazu seien hingegen ein gutes Risikomanagement der Banken und durchsetzungsfähige Aufsichtsbehörden nötig.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Basel_III

Ob das auch wirklich reicht? bzw. ist das Kapital nun vor Abzockern sicher, oder wurde das Problem doch wieder nur privatisiert?

Wieviele Rechtsanwälte brauchen die legalisierten Banken jetzt um ihre eigenen Geschäftsbedingungen einzuhalten? Es geht ja jetzt auch wieder um Einzelheiten, auch um die Pertinenz und sichere Finanzprodukte – kapitalistische Eigenheiten! sorry objektiv Bleiben! Relevanz des jeweiligen Geschäfts!
Alos kein Vergnügen mehr, sich bei den neuen, alten  Geschäftsbeziehungen mit neuem Geld einzudecken. Die beiderseits gewünschte gute Beziehung mit den nun ehrlichen Bankern bekommt da jetzt ein neues Motiv – Wettbewerb sei Dank, und auch kleines Kapital lässt nun wirklich alle Subjekte wieder an die Tische zusammenkommen – die Geschäftssitzungen werden wieder länger:  ähh die laufen schon nicht weg!!!

UBS schliesst ihren Konzernumbau ab

Die Grossbank UBS ist vollständig zur Holdinggesellschaft umgebaut. In einer Krise sollte sie nun systemrelevante Teile abspalten können.

Am 27. August waren die Aktien der alten UBS zum letzten Mal an der Schweizer Börse gehandelt worden. Nun werden sowohl in Zürich als auch in New York nur noch die Aktien der neuen Holdinggesellschaft gehandelt.
Quelle: http://www.nzz.ch/wirtschaft/ubs-schliesst-den-konzernumbau-ab-1.18605589

Planung für die nächste Krise!!

Auch hat die UBS die UBS Switzerland AG gegründet, und auch die Credit Suisse (Schweiz) AG ist ab 2016 einsatzbereit.

Holding Organisation

Ein zweites Herz

Komme es zu einem Notfall aus dem internationalen Geschäft, beispielsweise der Investmentbank, könne die neue Bank fast unabhängig von der Mutter agieren, sagt die UBS. In einem Krisenfall wird das Corporate Center der UBS AG weiter Dienstleistungen, beispielsweise im IT-Bereich, sowohl für die Schweizer AG als auch für die UBS AG erbringen. Weiterlesen….
Quelle: http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-neuen-schweiz-ag-der-grossbanken-1.18565861

Eine Holding (Kurzform für Holding- Gesellschaft, Holding-Organisation oder auch Dachgesellschaft) ist der Anglizismus für Unternehmen, deren ausschließlicher Betriebszweck darin besteht, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen.

Vom Gesetzgeber wird die Holding wie folgt umschrieben, in dem sie ein oder mehrere abhängige Unternehmen „unter der einheitlichen Leitung des herrschenden Unternehmens“ zusammenfasst. Diese bilden nach der unwiderlegbaren Vermutung zwingend einen Konzern. „Einheitliche Leitung“ bedeutet hierbei, dass die Holding aufgrund ihres konzernrechtlichen Einflusses auf die Geschäftspolitik der Beteiligungen in ihrem Sinne einwirkt und mindestens eine der betrieblichen Funktionen bei ihren Beteiligungsunternehmen wahrnimmt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Holding

…und immer wieder Neuwahlen in Griechenland:
Die Umsetzung erfolgte in Europa über eine Anpassung der Capital Requirements Directive (CRD). Wesentliche Bestimmungen sind in der Capital Requirements Regulation (CRR) enthalten. Hierbei handelt es sich um eine EU- Verordnung, die unmittelbar gilt und daher nicht mehr in nationales Recht umgesetzt werden muss. Die CRD IV und die CRR traten zum 1. Januar 2014 in Kraft und ersetzen in weiten Teilen die bisherigen nationalen Bestimmungen zu den Eigenmittelanforderungen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Basel_III