Kraftmensch

Für Goethe und Schiller war der Künstler der Inbegriff eines gebildeten Menschen
Das Gehirn eines Künstlers, Radierung von Daniel Chodowiecki

Über Erfüllungsgehilfen(-schaft) gesellschaftlicher Interessen und Ideologien!!

Sind wir es die unseren Staat besitzen oder besitzt der Staat seinen Teilnehmer; ich persönlich würde das zweite als den hier vorliegenden Fall bestimmen, denn nicht wir bestimmen die Verhaltensweisen der Staaten – auch wenn die Demokratie Mitbestimmung als Gesetzgebungsform anzieht – dauerhaft bestimmen nur der Staat und die Verwaltung und insbesondere eine permanente Staatshoheit die gültigen Rahmenbedingungen!

Zumindest sollte Allen klar sein, dass jeder Staat Rechten und Pflichten an seine Mitbürger verteilt, ohne das jeweilige Individuum nach seinem persönlichen Wohlbefinden zu fragen; und wo sein gezahlter Lohn eine direkte Gefühlsbeziehung herleiten lässt, steuern immer auch Arbeiter/inen einen persönlichen Bürgerbetrag bei – Teile – damit auch eine Staatsunion sich deiner versichert sein kann!
Als Bürgschaft würde ich das aber nicht sehen, denn wo immer sich Unzufriedenheit breit macht, kann kein Leben keine Familie mehr sicher sein. Wenn sich der Beruf einen Ort in der Gesellschaft ausgesucht hat um zu entstehen, dann dürfte das in den antiken griechischen Epochen stattgefunden haben, wo sich ausserhalb der familiären Rechtschaffenheit auch eine Wissenschaft entwickelte und wo zuerst Geschichtenerzähler oder Schamanen für einen unterhaltsamen Beitrag oder heilendes Kraut eine Unterkunft, Mahlzeit und dauerhafte gesellschaftliche Akzeptanz erhielten.
Und daraus erfolgte später die Vermittlung von Wissen bzw. Gerechtigkeit als menschliche Grösse und als wahrscheinlich erste zugängliche berufliche Grösse in der menschlichen Gemeinschaft. Nicht nur dass Platon, Sokrates und Aristoteles in der griechischen Schule diese Voraussetzungen erfüllten, die geistigen Fähigkeiten konnten scheinbar auch wie körperliche Geschicklichkeit von jedem nachgeahmt werden, und Alle erkannten die Möglichkeit dazu.

Die Menschheit hatte lange auf das natürliche Verständnis warten müssen um auch für Missverständnisse die sich aus Problemen und Unzulänglichkeiten, die schon immer vorhanden waren – noch bevor diese wissenschaftlichen Güte erarbeitet werden kann – ohne Dialog „keinen gemeinsame Sorge sein“ – ein ewig Gewicht zu haben.
Erkennen wir also an, dass es einen Kraftakt brauchte um uns für die Wissenschaft und den Beruf auszurüsten, dann scheint es unwirklich, wenn die Verwaltung und insbesondere jeder Proletarier eine schon geistliche Behandlung, des Bildungshergangs für den Mensch gewordenen, vorausnehmen.

die gesellschaftliche Schicht der landlosen und lohnabhängigen besitzlosen,
„Der vierte Stand“ (1901) von Giuseppe Pellizza da Volpedo

Das Proletariat (von lateinisch proles ‚die Nachkommenschaft‘) bezeichnete im antiken Rom die gesellschaftliche Schicht der landlosen und lohnabhängigen besitzlosen, aber nicht versklavten Bürger im Stadtstaat, die nicht steuer- und wehrpflichtig waren. Aus dem Lateinischen übernommen, taucht der Begriff im 16. Jahrhundert zuerst in England, später auch in anderen europäischen Ländern auf, wird jedoch erst seit der Französischen Revolution zögernd als Bezeichnung konkret auf den damaligen Vierten Stand (richtiger: auf die unterständischen, keinem der drei Stände angehörigen Schichten) bezogen

Nach Karl Marx sind Proletarier Menschen, die nichts anderes besitzen als ihre Arbeitskraft, die also allein durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft ihren überwiegenden Lebensunterhalt erzielen können.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Proletariat

Wer sind die, welche heute vor Allen von einer gesellschaftlichen Weiterentwicklung profitieren und wo werden diese Personen zum Verständnis der hohen Künste und moderner Menschen. Vor allem Menschen mit guten sprachlichen Fähigkeiten mit besonderer Vorstellungsgabe, oder mit Fähigkeiten sich für wissenschaftliche Zusammenhänge zu begeistern erheben sich über die durchschnittliche Verteilung.
Wohin rechnet sich ein aktueller Zwischenstand über diese Sache? Wenn sich die Qualität einer Gemeinschaft vordergründig durch ihre Errungenschaften definiert, sind nach Befriedigung von natürlichen Bedürfnissen, die individuelle Förderung und die Unterhaltungsangebote eine Messgrösse – auch Informationen und Nachrichten können ein Indikator für den Zustand einer Gesellschaft sein.

Kraftmenschen…

Das Intellektuelle analysiert, hinterfragt und kritisiert, dabei ist die intellektuelle Person nicht an einen politischen oder moralischen Standort gebunden. Dies führt häufig zu Konflikten mit Anderen und zu Kritik an Politikern, Regierungen bzw. Machthabern.

„Am 14. und 15. Januar 1898 wurden [in Frankreich] zwei Listen veröffentlicht, in denen Wissenschaftler, gehobene Beamte, aber vor allem Künstler und Literaten gegen die begangenen Rechtsbrüche im Fall Dreyfus protestierten. Bis zum 4. Februar 1898 kamen etwa 2000 Personen zusammen (veröffentlicht in L’Aurore und Siècle auf etwa 40 Listen), die nicht wegen ihrer Zahl, aber wegen der Qualität der Unterschriften für Aufregung sorgten. Clemenceau nahm am 23. Januar 1898 einen bereits seit den 1870er benutzten Begriff auf, den er schließlich unter ‚La Protestation des intellectuels‘ am 1. Februar 1898 in der Zeitung Le Journal veröffentlichte. Darin wird ein für die Gesellschaft negatives Bestreben jener Gruppe beklagt, eine Elite bilden zu wollen.“

Der Begriff Intellektueller wurde Georges Clemenceau durch Maurice Barrès zugeschrieben. Zwar kennzeichnet Clemenceau 1898 in einem Artikel die prominenten Unterstützer von Alfred Dreyfus, darunter Émile Zola, damit als Gruppe, tatsächlich aber benutzte er den Begriff nicht als Erster und auch nicht übermäßig häufig. Es kann sogar vermutet werden, dass der Begriff von den nationalistischen Gegnern der Dreyfusunterstützer als Erstes in diesem Zusammenhang gebraucht wurde. In der Folge erhielt jedenfalls der Begriff eine abwertende Konnotation und wurde für Personen verwendet, die der eigenen Nation illoyal gegenüberstehen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Intellektueller

Künstler sind die in der Bildenden Kunst, der Angewandten Kunst, der Darstellenden Kunst sowie der Literatur und der Musik kreativ tätigen Menschen und allgemein Menschen die Kunstwerke erschaffen.

Im Kontext der deutschen Geistesgeschichte ist dagegen das Künstlertum nicht nur lapidar ein Beruf, sondern eine menschliche Daseinsform. Für Goethe und Schiller war der Künstler der Inbegriff eines gebildeten Menschen. Diese philosophische Auffassung zieht sich als roter Faden von der Klassik über Wilhelm von Humboldt, zu Thomas Mann und vielen weiteren.

In der Zeitgenössischen Kunst sind Künstler nicht auf traditionelle Kunstsparten zu reduzieren. Ihre Rolle verändert sich durch interdisziplinäre Herangehensweisen, durch Bezüge zu geisteswissenschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, durch neue Kunstformen in neuen Medien und durch die ständigen Veränderungen auf dem Kunstmarkt und im Kunstbetrieb. Literatur, Film, Musik, Theater und der Bildenden Künste.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Künstler

Sportler sind allgemeinsprachlich Personen, die regelmäßig eine oder mehrere Sportarten betreiben. Je nach ausgeübter Stärke unterscheidet man zwischen Breitensportlern (bzw. Freizeitsportlern), Leistungssportlern, die eine Sportart mit dem Ziel ausüben, hohe Leistungen zu erzielen, und Hochleistungssportlern, die um Spitzenleistungen im internationalen Maßstab konkurrieren.

Eine weitere Unterscheidung betrifft den Berufsstatus des Sportlers: Bis Ende der 1980er Jahre durften etwa an Olympischen Spielen nur Amateure teilnehmen. Im heutigen Leistungssport sind Erfolge allerdings fast nur noch möglich, wenn man sich als Profi ganz auf den Sport konzentrieren kann. Dies gilt jedoch nicht für Randsportarten, weil es in vielen Randsportarten aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, als Profi tätig zu sein.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sportler

Wie sich unsere Gesellschaft entwickelt dürfte sich aus dem vorherschenden Verständnis dieser einstmals aus dem Proletariat stammenden Leitsungsträger zusammenstellen. Die Kraftmenschen sind sich untereinander trotzdem ziemlich fremd, und doch sind es dann die Gemeinsamkeiten welchen als bezüglichen Umgang miteinander die ganze Gemeinschaft mit Glück erfüllen oder mit Krieg zerstören. Insbesondere der Zuganz zu Erfolg, zu Macht und Geld und der persönliche Umgang mit Leistungszielen, spielt ähnlich dem Prinzip der eigenen wandelbaren Lebensgrundlage und all ihren Herausforderunegen – sich miteinander zu Vergleichen auch wenn man zueinander in Konkurennz steht. Eine Verpflichtung kann man nicht teilen, in gemeinsamer Verantwortung zu stehen ist aber im Guten für alle Menschen eine Quelle der Kraft und Menschlichkeit!