Population

Populismus, ein spezifischer Politstil – Warum Populisten ein unvorhersehbares Experiment mit dem Volk, einem Machtkampf unter Politikern vorziehen:

Anderst beschreibt es Anton Pelinka:
Populismus wird als allgemeiner „Protest, gegen die sich durch den Staat ausbildenden Kontrollmechanismen verstanden, die ihrer Ansicht nach, aber eine direkte ‚Herrschaft durch das Volkes‘ dann vermeiden könnten.“ Dem liege ein radikales Demokratieverständnis zu Grunde, wonach Demokratie – in Anlehnung an Abraham Lincoln – „Regierung des Volkes, für das Volk und durch das Volk“ sei.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Populismus

Bevölkerung Grönlands – augen­schein­lich keine Europäer – ist diese weder homogen, noch biolo­gisch oder kulturell von anderen Populationen klar abgrenzbar
1. Schultag in Upernavik 2007:

Population bezeichnet in der Anthropologie (Menschenkunde) und Humanbiologie eine Gruppe von Menschen, die aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte miteinander verbunden sind, eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden und zur selben Zeit in einem klar abgegrenzten räumlichen Gebiet wohnen. Nach dem italienischen Populationsgenetiker Cavalli- Sforza ist das genau bestimmte Gebiet – gleich welcher Art – der entscheidende Unterschied zur biologisch definierten Population.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Population_(Anthropologie)

Der Politikwissenschaftler Cas Mudde definiert Populismus als „eine Ideologie, die davon ausgeht, dass die Gesellschaft in zwei homogene, antagonistische Gruppen getrennt ist, das ‚reine Volk‘ und die ‚korrupte Elite‘, und die geltend macht, dass Politik ein Ausdruck der volonté générale oder des allgemeinen Volkswillens sein soll“

Der Begriff „Populismus“ kam in der Sozialwissenschaft Ende des 19. Jahrhunderts auf. Diese beschrieb damit die Farmerbewegung in den USA, die gegen das in New York City konzentrierte Großkapital für eine Politik billiger Kredite, die Silberwährung, Referendumsdemokratie und landwirtschaftliche Verwertungsgenossenschaften kämpfte und dazu 1889/1890 die People’s Party gründete. Die Demokratische Partei griff manche dieser Forderungen und Ideen auf, so dass diese im New Deal nachwirkten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Populismus

„Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“

von Theodor W. Adorno: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben.

Der Begriff Popkultur (von lateinisch populus ‚Volk‘) oder Populärkultur bezeichnet kulturelle Erzeugnisse und Alltagspraktiken…

Zur Theorie der Popkultur lassen sich im Wesentlichen zwei Ansätze unterscheiden. Zum einen die Kritische Theorie, die vor allem auf Adorno und die Frankfurter Schule zurückgeht, zum anderen die Cultural Studies, die sich auf das Birminghamer Centre for Contemporary Cultural Studies (CCCS) stützen. Auf der Seite der Kritischen Theorie ist vor allem das Kapitel Kulturindustrie in Adornos und Horkheimers Dialektik der Aufklärung zu nennen, auf der Seite der Cultural Studies haben sich Autoren wie John Fiske, Stuart Hall, Dick Hebdige und Lawrence Grossberg hervorgetan.

Die Cultural Studies untersuchen Kultur im eigentlichen Sinne, ohne wie bei der Kritischen Theorie auf einen gemeinsamen ideologischen Kern zurückzugreifen. Diese wissenschaftliche Disziplin hat sich interdisziplinär weiterentwickelt und eint verschiedenste Lesarten. In den Cultural Studies werden partikulare und lokale Erscheinungen auf ihren Zusammenhang mit sozialstrukturellen Merkmalen, wie z. B. Ethnie, Klasse, Schicht, Gender und sexuelle Orientierung hin untersucht.

Cultural Studies erforschen die Bedeutung von Kultur als Alltagspraxis. Diese Bedeutungen werden als sozial konstruiert aufgefasst. In seiner extremsten Form wird alles als Kultur aufgefasst, was im Zusammenhang mit menschlicher Sprache entsteht und somit einen soziokulturellen und zivilisatorischen Ursprung hat. Die Kritik an den Cultural Studies hinterfragt den Erkenntnisgewinn durch die genannten Ergebnisse.

Die These der Totalitätstheorie der Kulturindustrie Adornos und Horkheimers analysiert die gesellschaftlichen Verhältnisse der 1940er Jahre. Ihre These ist keine kulturkritische, sondern eine gesellschaftskritische Theorie. Die Form der ökonomischen Analyse ihrer Theorie genießt heute keine Aktualität mehr. Sie stellen Kapitalismus als einen ausweglosen, sich in monopolkapitalistischer Formation verdichtenden Block dar…
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Popkultur