Im Vertrauen dass wir zusammen gehören

Böen rauschen durch die Blätter, die Blätter rascheln, neigen, verdrehen sich, sie bewegen sich natürlich. Auch wie sie von Bäumen fallen, im Herbst – um sich gegen Kälte, die Kälte des Winters zu schützen. Sie besitzen dann eine eigenartige Ausstrahlung, leuchten in schönem Rot und Gelb bevor sie die Äste und den ganzen Baum nackt zurücklassen.
Jetzt streift der Wind über das nackte Holz, wie eine urzeitliche Sprache – die hier einmal für nichts Gutes steht – ihre Bedeutung ohne Worte, und sie stellt das Leben als fast unendliche Dunkelheit in Frage.

Nur Wind – Himmel so nahe dem Boden, durch sein Rauschen in den Blättern sichtbar geworden und sein Licht ist durch Bäume erst zu Luft geworden. Unser Boden scheint sich auch mit jeder Böe zu bewegen, wie Wolken zu gross gewachsen, wie grüne Wälder unendlich schön, ein Zuhause für das Leben.
Auch Bäume die keine Blätter aber Nadeln haben, im Licht vergessen, berühren sich, alleine um hoch über allen anderen am Himmel zu stehen.
Zu Überwintern dauert immer seine Zeit, dann jeweils nur kurz aufgewärmt um ein mattes Grün zu erlangen, viele schöne Erinnerungen, wir überwinden uns – und Dunkelheit und Tod diese Tage, natürlich gibt es viele gute Gründe um dauerhaft im Wald zu bleiben.

Angefangen als Wind, erinnert das grüne Kleid an eine fragile Schönheit, das gewählte kurz getragen – lebenslang und immergrün, vertraut aber zerbrechlich, daran durch Liebe berauscht zu bleiben. Zusammen in ihrem schönen Wald stehen, werden Bäume immer zahlreicher, einen Platz und ein wenig Zeit sich neu zu erfinden, verloren dicht an dicht, ohne Gefühle die sich zieren, um dann Nadeln anstatt zarte Blätter zu tragen.

Rustle of Spring
In der Systemtheorie versteht man unter der Struktur eines Systems die Menge aller seiner Relationen zwischen einzelner Elementen der Systeme.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Relation