Schulstoff

…für Fortgeschrittene

Das Glück des Menschen ist, das zu lieben, was sie tun müssen. Auf diesem Prinzip ist die Gesellschaft nicht aufgebaut.“

Über den Geist, von Claude Adrien Helvétius (1715-1771)
Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/Claude_Adrien_Helvétius

Die Bewegung lenkt nicht nur unsere Körper auch unsere Gedanken lehnen sich an seine Form an, haben einen räumlichen Bezug und bilden unseren Standpunkt dazu.

Harmonie oder Fortschritt

Demokratie ermöglicht den Menschen ein besseres, erfülltes und daher nicht entfremdetes Leben. Es ist sinngemäss auch die Betrachtung der Gesellschaft aus der pädagogischen Perspektive mit dem Hauptziel, das Kind zu einem mündigen Bürger hinzuführen und in der weiteren Konsequenz die Arbeitswelt, die sich auch auf die Schule auswirkt, zu humanisieren.

Damit kommt auch die Verbindung zu Erziehung und Schule zustande; der fremdgesteuerte, freudlose Lernprozess des Schülers ist aber demnach undemokratisch. Ableitung aus John Dewey’s Pädagogik.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/John_Dewey

Frage: Was ist eine Tasse?
Antwort: Ein Gefäss in das jeweils warme Flüssigkeit gegeben wird und Menschen zur Gewinnung von Energie zu sich nehmen.

Angenommen Sie erklären den Begriff einem Ausserirdischen: Ein Alien kennt vermutlich keine Gravitation in seinem Raumschiff und benutzt sie vermutlich darum auch nicht zur Lösung technischer Probleme…

Körperliche Prozesse prägen unser Denken von klein auf; das zeigt sich bspw. in unserem Gehirn: Dort ist Wissen erfahrungsabhängigen Netzwerken gespeichert, die auch motorische Areale umfassen und es ist darum sehr wahrscheinlich, dass Bewegungen uns dabei helfen, Wissen zu erlernen.

Ein Embodiment ist die These aus der neueren Kognitionswissenschaft dazu. Es zeigt sich das unser Bewusstsein einen Körper benötigt, also eine physikalische Interaktion voraussetzt. Diese Auffassung ist der klassischen Interpretation des Bewusstseins (insbesondere im Sinne des Kognitivismus und computationaler Theorien) diametral entgegengesetzt und wird als grundlegende Wende in der Kognitionswissenschaft angesehen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Embodiment

George Herbert Mead (1863 – 1931) war ein US- amerikanischer Philosoph, Soziologe und Psychologe. Er war Professor für Philosophie und Sozialpsychologie an der University of Chicago.

Mead beschäftigte sich den Vorlesungen mit Fragen, wie die menschliche Identität zustande kommt und welchen Einfluss darauf die Gesellschaft, aber auch das Denken und der Geist des einzelnen Menschen, haben. Er beschreibt zunächst „Die Entstehung der Identität“, dann „Die Identität und das Subjektive“ und erklärt anschließend „Das Ich [„I“] und das ICH [„me“; in späteren Übersetzungen adäquater als „Mich“ bezeichnet]“.

Laut Mead entsteht die Identität durch drei Medien: durch Sprache, Spiel (play) und Wettkampf (game).

Mead zählt zu den amerikanischen Pragmatisten. Beeinflusst war er vor allem von John Dewey, in geringerem Maße von William James. Das Werk von Charles S. Peirce hingegen hatte keinen unmittelbaren Einfluss auf Mead. Mead wird in der Literatur immer wieder als Vertreter der Chicagoer Schule der Soziologie bezeichnet. Allerdings begriff sich Mead nicht als Soziologe und er war nie Mitglied des Soziologieinstituts (wobei er Mitglieder der Chicago School beeinflusste).

Während seines Studiums beschäftigte sich Mead unter anderen mit der Evolutionstheorie Charles Darwins. Ihm ging es vor allem um eine mögliche Begründung eines sozial engagierten Christentums angesichts der neuen und umwälzenden Entwicklungen in den Naturwissenschaften in seiner Zeit. Zusammen mit seinem Freund Henry Castle als Herausgeber des Oberlin Review, traten sie für ein naturwissenschaftlich aufgeklärtes Christentum ein.

In Abgrenzung zum deutschen Idealismus (Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Georg Wilhelm Friedrich Hegel), war Mead selbst durch die Evolutionstheorie Darwins inspiriert worden – er führte ein, dass Bewusstsein des Menschs als das evolutionäre Produkt der Auseinandersetzung seines Organismus mit seiner Umwelt – nicht als Gabe, die dem Menschen etwa in die Wiege gelegt wäre und in Aprioris vom Erkenntnis zu beschreiben wäre. Dabei setzt man, so Mead, das zu Erklärende bereits voraus.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/George_Herbert_Mead

Intelektuelle experimentieren mit fliegenden Untertassen?!

Durch die Ernährung wird dem Körper die Möglichkeit gegeben sich aufzubauen oder zu erneuern und dadurch ein für alle Lebensvorgänge notwendige Energiebedarf gedeckt.
In der Ökologie wird untersucht, welche allgemeinen Ansprüche ein Lebewesen bezüglich der Ernährung an seine Umwelt stellt (Autökologie), in welchen Wechselwirkungen es bei der Ernährung zu anderen Lebewesen steht (Synökologie) und welche Auswirkungen diese Beziehungen haben…

Eine Einteilung der Lebewesen nach Nahrungstypen erfolgt auf der Grundlage ihrer Nahrungsquellen. Dabei besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen ihrem Nahrungsspektrum und der Ausbildung der Mundwerkzeuge und des Verdauungstraktes. In der Regel ernähren sich Lebenwesen nicht ausschließlich durch nur ein Nahrungsmittel. So nehmen viele Fleischfresser regelmäßig, wenn auch in kleinen Mengen, Pflanzen auf. Andererseits nehmen Pflanzenfresser keine Tiere als Nahrung zu sich.

Deutsch Griechisches Fremdwort Bezeichnung des Verhaltens Lateinisches Fremdwort Griechisch Lateinisch
Aasfresser Nekrophage Nekrophagie νεκρός nekrós ‚tot‘
Allesfresser Pantophage Pantophagie Omnivore παντος pantos ‚alles‘ omnis ‚alles‘
Ameisenfresser Myrmekophage Myrmekophagie μύρμηκος mýrmekos ‚Ameise‘
„Detritusfresser“ Detritovore detritus ‚zerrieben‘
„Faulstofffresser“ Saprophage Saprophagie Saprovor, Saprobier, Saprobiont, veraltet „Saprophyt“ σαπρός saprós ‚faulig‘
Fischfresser Piscivorie Piscivore piscis ‚Fisch‘
Fleischfresser Zoophage Zoophagie Karnivore ζῷον zóon ‚Tier‘ caro, carnis ‚Fleisch‘
Fruchtfresser Fructivorie, Frugivorie Fructivore, Frugivore fructus ‚Frucht‘
Holzfresser Xylophage Xylophagie ξύλον xylon ‚Holz‘
„Insektenfresser“*) Entomophage Entomophagie Insektivore insectum‚eingeschnitten‘
Körnerfresser Granivore granum ‚Korn‘
Kotfresser Koprophage Koprophagie κόπρος kopros ‚Kot‘
Pflanzenfresser Phytophage Phytophagie Herbivore φυτόν phytón ‚Pflanze‘ herba ‚Gras, Pflanze‘
Pilzfresser Mykophage, Mycetophage Mykophagie,Mycetophagie Mykovore μύκης, μύκητος mykés, mýketos‚Pilz‘
Planktonfresser
„Schalenknacker“ Durophagie durus ‚hart‘
„Totholzfresser“ Saproxylophage Saproxylophagie

*) Die Bezeichnung „Insektenfresser“ im wörtlichen Sinn ist problematisch, weil Insektenfresser zugleich der Name einer Ordnung der Säugetiere ist.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernährung

Ernährung des Menschen

Aus dem Abrieb und aus anderen Merkmalen ihrer Zähne wurde geschlossen, dass die frühen Vertreter der Hominini (Australopithecus anamensis, Australopithecus afarensis, Australopithecus africanus und Homo rudolfensis) sich von einer überwiegend pflanzlichen Kost ernährten, vergleichbar mit den heutigen Pavianen. Die möglicherweise frühesten Hinweise auf Fleischverzehr sind 3,3 Millionen Jahre alte, als Schnittspuren gedeutete Einkerbungen an Wildtierknochen. Sie stammen aus Dikika und werden Australopithecus afarensiszugeschrieben.

Erst Homo habilis, mit dessen rund zwei Millionen Jahre alten Fossilien Steinwerkzeuge und als gesichert geltende Schnittspuren an Knochen gefunden wurden, wird heute zugeschrieben, dass er in etwas größerem Maße als die Individuen früherer Arten der Hominini das Fleisch großer Wirbeltiere verzehrt hat. Offenbar wurden damals mit Hilfe von Steinwerkzeugen zusätzliche Nahrungsquellen – Fleisch und Knochenmark – erschlossen. Dies geht jedenfalls aus 1,95 Millionen Jahre alten Knochenfunden hervor, die in Kenia geborgen wurden und bezeugen, dass damals bereits neben Antilopenfleisch auch das Fleisch zahlreicher im Wasser lebender Tiere – darunter Schildkröten,Krokodile und Fische – verzehrt wurde. Krankhafte Veränderungen an einem 1,5 Millionen Jahre alten, den Hominini zugeschriebenen Schädelknochen eines Kleinkindes (Olduvai Hominid OH 81) wurden zudem als Folge einer Anämie interpretiert, eine Erkrankung, die mitEisenmangel in Verbindung gebracht wird. Hier gibt es Spekulationen, diese Anämie könnte darauf hinweisen, dass zu diesem Zeitpunkt bereits eine Anpassung an einen regelmäßigen Verzehr von Fleisch stattgefunden habe.

Die Menschen nützen rohe, gekochte oder anders zubereitete, frische oder konservierte Lebensmittel für sich
Frühes Steingerät vom Oldowan- Typ

Im weiteren Verlauf der Stammesgeschichte des Menschen, insbesondere in der Spätphase des Homo erectus, nahm das Hirnvolumen immer weiter zu. Viele Wissenschaftler gehen von einem erhöhten Bedarf an Proteinen in dieser Phase aus, die in tierischer Kost leichter zugänglich sind. Homo erectus erlernte zudem den Umgang mit Feuer und begann es zur Erschließung zusätzlicher Nahrungsquellen zu nutzen
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernährung_des_Menschen

Wenn wir Beispielsweise einen Hammer sehen wird ein Netzwerk unterschiedlicher Hirnareal aktiv, zu dem auch der prämotorische Kortex gehört – jene Hirnregion, die Bewegungen steuert und vorbereitet. Offenbar gehört die Bewegung unmittelbar zum Objekt, weiter spielt auch die Gebrauchsanleitung zum Gegenstand mit, was dann wiederum ein konzeptionellen Wissen über seine Bestandteile bzw. dessen Sachverhalte ableitet.

Gedankensprung…

In Leviathan verbaute man einen 1,83 m großen Metallspiegel, der allein 3,8 Tonnen wog.
Der Leviathan um 1860. Der Beobachter steht auf einer bis 18m hohen Brücke.

Das Spitzer- Weltraumteleskop wurde am 25. August 2003 noch unter dem Namen SIRTF mit einer Delta II-7920H-9.5-Rakete von Cape Canaveral aus gestartet. Spitzer war für eine Lebensdauer von fünf Jahren konzipiert:

Im Herbst 2005 erhielt man aus einer Aufnahme im Sternbild Drachen nach Ausfilterung der Störsignale von nahen Galaxien ein Bild des frühen Universums, das – in Übereinstimmung mit den gängigen Theorien – die Clusterbildung früher Sterne zeigt (siehe hierzu Urknall, Millennium- Simulation).

Anfang 2006 erhielt man durch die Kombinationen von mehreren tausend Einzelaufnahmen einen bisher nicht da gewesenen Einblick in das Zentrum unserer Milchstraße, welches im sichtbaren Licht (Hubble Space Telescope) durch interstellaren Staub verdeckt ist.

Im Juli 2010 wurden durch das Teleskop erstmals Fullerene im Weltraum nachgewiesen. Dies geschah durch Infrarotaufnahmen im planetarischen Nebel Tc 1. Diese sind somit die größten nachgewiesenen Moleküle im Weltraum.

Im Juli 2012 entdeckten US- amerikanische Forscher durch das Teleskop den 33 Lichtjahre entfernten Planeten UCF-1.01. Seine Größe soll 2/3 der Erde und seine Oberflächentemperatur 600 °C betragen.

Das Spitzer-Weltraumteleskop (engl. Spitzer Space Telescope, SST), früher SIRTF (von engl. Space Infrared Telescope Facility) genannt, ist ein nach dem Astrophysiker Lyman Spitzer[1] benanntes Infrarotteleskop
Aufnahmen des Spitzer- Weltraumteleskops
Das Kühlmittel für die ursprünglich auf minus 271 Grad Celsius heruntergekühlten Detektoren ist seit Mitte Mai 2009 aufgebraucht, so dass damit die Hauptmission des Weltraumteleskops beendet ist. Nach dem Anstieg der Temperatur auf 31 Kelvin (-242 °C) können weiterhin die beiden kurzwelligen Kanäle der Infrarotkamera IRAC genutzt werden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzer-Weltraumteleskop