Sag beleidigte ich Dich? Das nicht, aber… Die Rechtsmittel

„Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.“ – von Albert Einstein

Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/Albert_Einstein

Adäquanz
(von lateinisch adäquat – angemessen, entsprechend) ist ein Begriff aus der Rechtswissenschaft. Die Frage nach der Adäquanz dient als Eingrenzungskriterium für Fragen der Kausalität und Zurechnung.

Nach der so genannten Adäquanztheorie muss der Schädiger dann nicht für solche Ereignisse einstehen, wenn nach der normalen Lebensanschauung eines objektiven, informierten Dritten, sie völlig außerhalb der Erfahrung und Erwartung liegen (Versicherung).

Ein Lehrbuchbeispiel ist die Verursachung eines tödlichen Hirnschlags durch eine unbedeutende Ehrverletzung.

Zunächst würde sich die Frage stellen, ob das schädigende Ereignis (Beleidigung) kausal für den „Erfolg“ (ein tödlicher Hirnschlag) war (Äquivalenz). Wenn diese Frage zu bejahen ist, stellt sich die Frage nach der Adäquanz. Hierbei wird untersucht, ob der tödliche Hirnschlag bei einer geringfügigen Beleidigung als Folge in irgendeiner Weise vorhersehbar gewesen wäre. Diese Frage wird von den Juristen verneint. Die Adäquanz ist somit ein Korrektiv zu der als zu weit empfundenen Äquivalenztheorie.

Carl Ludwig von Bar und Johannes von Kries gelten als Begründer der Adäquanztheorie. Weiterlesen…

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Adäquanz