Es war einmal…

So „bedient“ man ein Baby richtig
Schräger Eltern- Ratgeber: So ein Baby macht viel Arbeit und bringt tausende Fragen mit. Wie kriege ich es still? Zu den Tipps >>>

Alles Neu – Neu ist diese Welt für uns, wir versinken darin, in dieser hochmodernen so unfassbaren gewordenen Heimat. es braucht eine gesunde Portion Neugier, sagt man, gesund; dass muss man nicht ausnahmslos aufnehmen, denn viele von uns versuchen auch erst gar nicht, gesund zu Leben.

Was ist aber eine Welt, die man sich nur noch durch die Entwicklung von immer grösserer Neugier als einfache Werkstätte der Menschheit – als das bedenkenlos Gute vorstellen will.
Es zu beschreiben versuchen, kann man vermutlich als überhebliches Ansinnen sehen, davon überzeugt; sie als von Gott dem Menschen gegeben zu erfassen, ist aber im Grunde nichts anderes. Niemand kann wissen oder beweisen aus was Mensch geschaffen ist, was aus ihm wird, oder falls es dafür Bedingungen von einem Schöpfer gegeben hat, warum er sich so entschieden hat und wie er sich zukünftig entscheiden wird.

Wenn wir weiterhin so gedankenlos, neues entwickeln und Menschen erschaffen, die sich lieber über ihre Aktienkurse, akademischen Leistungsausweise oder politische Einstellung ausweisen, als sich Gedanken über unsere Natur oder über einen Krieg und solcherlei Bedürfnisse zu machen, stellen diese nicht unsere grossen Verdienste sicher, sondern erschaffen eine Menschheit, die bald unweigerlich selbst zu ihrer grössten Bedrohung werden kann.

Vielleicht sollten wir für alles offen sein, und versuchen nicht unmenschlich zu werden, denn was hat uns zu Menschen gemacht oder was zu diesen Menschen werden lassen? Die jetztige Lebensqualität hat uns keine grössere Auswahl an Handlungsmöglichkeiten gegeben, oder sollte man die kindliche Suche nach Befriedigung und Geborgenheit und die Pacht auf Bildung, den Wechsel von Erfahrung mit seinem immer reiferen Beziehungsbild, als besseres Omen sehen.

Eher die familiären Unregelmässigkeiten oder eine Erziehung zu solchen Unternehmensbeziehungen, wo man sich bemüht, versucht bescheiden zu bleiben, grosszügig mit seinem Chef, oder bedingungslos treu ihren Eigentümer gegenüber ist, sollte man als die reine Stillungsmache sehen. Wo also neue Lebenseindrücke geschaffen werden die sich so anfühlen als hätte man sie schon als Baby gesammelt, wird man sich gut beim Gedanken fühlen dass es man sich auch als Senior wieder in Windeln eingewickelt findet.

Wir entdecken diese Welt die man sich gewissermassen auch selbst erschaffen hat und weil man das ja anscheinend immer so gemacht hat bzw. durch unsere Ahnen geworden, kann man ganz einfach über all das staunen. Bei genauerem Studium, es fühlt sich dadurch erst (be-)greifbar an, genau so wie gerade oder auch wie vor einer längeren Weile, Mutter oder Vater geworden zu sein: Neugier – Staunen, Staunen – Neugier Für uns gelten Viele, Junge, Alte, Arme, Reiche – aber wir können uns keine solchen Zeichen merken; weil sich neue Eltern das Leben nicht mehr selber nehmen, nichts bleibt beim alten und es wird schon bald wieder vorbei sein.

Unsere Neugier begleitet uns das ganze Leben lang dabei, und irgendwie werde ich dabei dieses Gefühl nicht los, dass man nicht aus Liebe zu Fleisch geworden ist, sie ist eine menschliche wahrscheinlich tierische Norm, und sie wird uns beim Versagen nicht zu diesen Monstern und Untoten machen, sie wird uns dann alle wieder zu Kindern machen!