Ein Gehirn wächst weil es sich den Umständen anpasst

Die Länge aller Nervenbahnen des Gehirns eines erwachsenen Menschen beträgt etwa 5,8 Millionen Kilometer
MRT- Bild eines menschlichen Gehirns. Schnitt sagittal, die Nase ist links.

Als Gehirn oder Hirn (ahd. hirni, hirne) – lateinisch cerebrum, griechisch ἐγκέφαλος enképhalos – wird bei Wirbeltieren der im Kopf gelegene Teil des zentralen Nervensystems bezeichnet. Das Hirn, anatomisch Encephalon genannt (von griechisch ἐν en ‚in‘ und κεφαλή kephalē ‚Kopf‘), liegt geschützt in der Schädelhöhle, wird umhüllt von Hirnhäuten und besteht hauptsächlich aus Nervengewebe. In Höhe des Foramen magnum geht es in das Rückenmark über, beide zusammen bilden das Zentralnervensystem (ZNS).

Im Lauf der Evolution hat das Gehirn „höherer“ Tiere ein beachtliches Maß an Differenzierung und innerer Organisation erreicht (Zerebration).

Die Einteilung des Gehirns ist je nach Lehrbuch und Institution verschieden…

Die Länge aller Nervenbahnen des Gehirns eines erwachsenen Menschen beträgt etwa 5,8 Millionen Kilometer, das entspricht dem 145- fachen Erdumfang.

Das Volumen eines menschlichen Gehirns liegt bei einem Mann bei durchschnittlich etwa 1,27 Litern, bei einer Frau bei etwa 1,13 Litern.

Das Gehirn ist ein sehr aktives Organ mit einem besonders hohen Energiebedarf. Es macht beim Erwachsenen etwa 2 % der Körpermasse aus, verbraucht mit etwa 20 Watt etwa 20 % des Grundumsatzes, beim Neugeborenen 50 %. Energie gewinnt es aus der aeroben Verbrennung von Glucose, aus Laktat und Ketonkörpern.

Seit 1994 ist bekannt, dass die Nervenzellen über die Astrozyten bei Bedarf eine genau bemessene Energiemenge aus dem Blut erhalten, es ist der aktive Vorgang „Energy on Demand“.

Künstliche Neuronen arbeiten Rechenvorgänge (Taktfrequenz) 105-mal so schnell wie Neuronen des menschlichen Gehirns ab. Das Gehirn schafft etwa 1013 analoge Rechenoperationen pro Sekunde und benötigt dabei etwa 15 bis 20 Watt Leistung, der Supercomputer BlueGene/L von IBM verarbeitet bis zu 3,6·1014 Gleitkommaoperationen pro Sekunde mit doppelter Genauigkeit, wozu jedoch etwa 1,2 Megawatt benötigt werden.

„Einige Wissenschaftler glauben, dass die fettreichere Ernährung in der Altsteinzeit zum Wachstum des menschlichen Gehirns verhalf.“

US- Präsident – Barack Obama hatte zu Beginn der zweiten Amtszeit, ein gewaltig großes Forschungsprojekt namens Brain Activity Map bekanntgegeben: Das menschliche Gehirn soll komplett kartiert werden. Dies ist die wichtigste wissenschaftliche Arbeit seit man das Human Genome Project realisieren konnte.

Die zwölf Hauptnervenpaare des Gehirns

  1. Nervus olfactorius – ermöglicht das Riechen
  2. Nervus opticus – leitet optische Impulse
  3. Nervus oculomotorius – versorgt vier von sechs Muskeln, die das Auge bewegen, und andere Funktionen
  4. Nervus trochlearis – versorgt den oberen schrägen Augenmuskel
  5. Nervus trigeminus – leitet unter anderem Informationen über Berührungen aus dem Gesichtsbereich, ermöglicht das Kauen
  6. Nervus abducens – versorgt den seitlichen Augenmuskel
  7. Nervus facialis – ermöglicht unter anderem mimische Bewegungen und Geschmackswahrnehmung
  8. Nervus vestibulocochlearis (N. statoacusticus) – leitet Informationen aus dem Hör- und dem Gleichgewichtsorgan
  9. Nervus glossopharyngeus – unter anderem leitet er Informationen (wie den Geschmack) aus dem Schlundbereich und ermöglicht Bewegungen in diesem Bereich
  10. Nervus vagus – im Wesentlichen für die Wahrnehmung, Bewegung und vegetative Funktionen – inklusive Drüsentätigkeit und Hormonausschüttung
  11. Nervus accessorius – ermöglicht Bewegungen durch zwei große Muskeln des Halses und Kopfes
  12. Nervus hypoglossus – ermöglicht Bewegungen der Zunge

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gehirn

„Unsere Kinder verlernen grundlegende Fähigkeiten, um selbst kreativ zu sein. Sie sehen fern oder spielen Videospiele. Ich dagegen finde nichts daran verkehrt, mal ein gutes Buch in die Hand zu nehmen oder Buntstifte und Zeichenpapier. Damit betritt man den größten Kinosaal der Welt: das Gehirn.“

Sir Ridley Scott (* 30. November 1937 in South Shields, England) ist ein britischer Filmregisseur und Produzent. Er gilt heute als einer der renommiertesten und einflussreichsten Regisseure und hat die Erzählweisen mehrerer Filmgenres geprägt. Seine Filme Alien, Blade Runner, Thelma & Louise und Gladiator wirkten filmhistorisch stilbildend.

Scott wurde als Sohn eines Berufssoldaten geboren (South Shields, Tyne and Wear). Sein Vater, den er selten zu sehen bekam, diente bei den Royal Engineers (Kampfunterstützungstruppen der britischen Armee). Weiterlesen…
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ridley_Scott